Linke Extremisten zerstörten das Hinweisschild der FPÖ Steiermark und brachten Aufkleber der „linkswende“ an – immerhin weiß die Polizei nun, wo sie die Täter zu suchen hat.

Foto: FPÖ Stmk
Steirische FPÖ-Zentrale angegriffen!

In der Nacht auf heute, Donnerstag, wurde die Parteizentrale der steirischen Freiheitlichen von unbekannten Extremisten angegriffen. Diese beschädigten das in der Grazer Hans-Sachs-Gasse angebrachte Hinweisschild und verunstalteten den Eingangsbereich der Landesgeschäftsstelle mit zahlreichen Aufklebern. Die Pickerln tragen unter anderem den Verweis auf die Internetseite www.linkswende.org.

 Zunehmend Angriffe auf Freiheitliche in den letzten Jahren

Dass eine Parteizentrale Opfer eines politisch motivierten Angriffes wird, ist keine Seltenheit, besonders die Büros der Freiheitlichen hat dies in den letzten Jahren stark betroffen. Bereits 2017 wurde die Parteizentrale der FPÖ Niederösterreich mit Paintball-Waffen beschossen, im August 2019 legte ein 21-jähriger Afghane einen Brand in der Landesgeschäftsstelle der FPÖ Niederösterreich und wurde in Folge erst vor wenigen Tagen nicht rechtskräftig zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Im Jänner 2020 traf es die Landesparteizentrale der FPÖ Vorarlberg. Linke Aktivisten der „Barrikade“ bekannten sich zu dem Anschlag mit Farbbeuteln, der die Fassade des Gebäudes großflächig beschädigte, mit folgenden Worten (Fehler im Original):

Dabei spielt es für uns keine Rolle, ob die FPÖ mit ihrer menschenverachtenden, rassistischen und faschistoiden Einstellung in der Regierung sitzt oder nicht. Durch ihre Politik der Ausgrenzung und Anfeindung gegen Flüchtlinge, Andersdenkende, sozial Schwache sowie alle die nicht in das kranke Weltbild der FPÖ passen, stellen sie für uns jederzeit ein Angriffsziel dar.

In Innsbruck kam es gar zu sechs Vandalen-Attacken auf das Bürgerbüro der FPÖ Tirol in nur wenigen Monaten. Fassaden, Fenster und der Gehsteig davor wurden dabei weiträumig mit unflätigen Schmierereien beschädigt oder mit Fäkalien (!) verdreckt. Der Sachschaden war jedesmal groß.

Steirische Freiheitlichen bringen Vorfall zur Anzeige

Die FPÖ Steiermark hat indes die Polizei eingeschaltet – die Attacke auf die steirische Parteizentrale wurde zur Anzeige gebracht. Landesparteisekretär Stefan Hermann zeigt sich in einer ersten Stellungnahme entsetzt über den Angriff:

Nicht zum ersten Mal kommt es zu derartigen Übergriffen auf unsere Parteieinrichtungen. Es handelt sich dabei nicht nur um einen Angriff gegen unsere Büros, sondern einen Anschlag auf die Demokratie und Meinungsfreiheit. Besonders erschrocken bin ich über das hohe Gewaltpotential der Täter. Derlei Taten – besonders stetig zunehmende politisch motivierte Gewalt – haben in unserem Heimatland keinen Platz!

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