Georg Pazderski (r.), hier zu sehen mit Alexander Gauland, wurde von der linken NGO Sea-Eye angezeigt. Alles Weitere liegt nun in den Händen der Richter.

Foto: Ztiititsire / Wikimedia
Attentäter nach Europa geschleppt? – „Sea Eye“ zeigt AfDler an

Die linke NGO „Sea-Eye“ hat bei der Regensburger Polizei Anzeige gegen den AfD-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, Georg Pazderski, erstattet. Grund dafür ist ein Facebook-Beitrag des Politikers, in dem er den „Seenotrettern“ vorwirft, den Tunesier, der in Nizza drei Menschen in einer Kirche getötet hat, nach Europa gebracht zu haben.

War Nizza-Mörder an Bord der „Alan Kurdi“?

Mit Falschbehauptungen versucht Rechtspopulist Georg Pazderski sich auf dem Rücken der Opfer von Nizza politisch zu profilieren. Dieser plumpe Versuch ist vor allem eins: respektlos vor den Opfern und ihren Angehörigen.

Das behauptete „Sea-Eye“ auf Twitter. Dass Pazderski lediglich das widerholt hat, was die britische Zeitung The Guardian herausgefunden hat, scheint „Sea-Eye“ nicht zu kümmern.

https://twitter.com/seaeyeorg?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor

Wortklauberei statt Distanzierung von Schlepperei

Die linke NGO hängt sich lieber an Wortklaubereien auf. Pazderski hatte geschrieben, es gebe keinen Zweifel daran, dass der Islamist mit dem Migrantenschiff „Alan Kurdi“ nach Europa gekommen sei. In dem Fall habe „Sea-Eye spätestens jetzt Blut an seinen Händen“, führte er aus. Denn „in der britischen Tageszeitung ‚Guardian‘ war gestern zu lesen, dass der 21-jährige Tunesier Brahim Aouissaoui über die italienische Insel Lampedusa am 20. September in die EU gelangte. An diesem Tag ist allerdings nur die Anlandung eines einzigen Rettungsschiffs dort bekannt: Der ‚Alan Kurdi‘, betrieben von der deutschen ‚Hilfsorganisation‘, die an diesem Tag 133 (überwiegend Schwarz- und Nordafrikaner) Wirtschaftsmigranten auf Lampedusa angeliefert hatte“, erklärte er auf Facebook.

Nicht der erste umstrittene Fall mit „Sea-Eye“

Die Organisation widersprach der Anschuldigung. Der Islamist sei nicht an Bord der „Alan Kurdi“ gewesen, und die Aussage des AfD-Politikers müsse Konsequenzen nach sich ziehen. Sicher weiß man, dass der islamistische Attentäter vergangenen Monat über das Mittelmeer nach Italien gekommen war. Und das tat er sicher nicht als Brustschwimmer. Anschließend hatte der Tunesier in Frankreich Asyl beantragt.

In der Vergangenheit hatte bereits der Fall dreier „Flüchtlinge“ für Schlagzeilen gesorgt, die mutmaßlich von „Sea-Watch“-Kapitänin Carola Rackete nach Italien gebracht worden waren. Die Männer sollen in Libyen mehrere Menschen gefoltert, vergewaltigt und getötet haben.

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