Erneut landeten auf der italienische Insel Lampedusa hunderte Migranten aus Afrika. Ob erneut Terroristen unter ihnen waren, werden wir wohl nie erfahren.

Foto: Sara Prestianni / Wikimedia (CC BY 2.0)
Wieder Terroristen an Bord? Erneut hunderte Asylanten auf Lampedusa gelandet

Innerhalb von nur wenigen Stunden sind allein in der Nacht von Sonntag auf Montag rund 900 angebliche Flüchtlinge auf Lampedusa eingetroffen. Zwölf Boote mit ungefähr 670 Menschen landeten direkt an der süditalienischen Mittelmeerinsel an. Am Sonntag hatten zuvor drei weitere Boote mit über 200 Menschen Lampedusa erreicht. Die Migranten wurden von der Polizei lokalisiert, als sie bereits angekommen waren.

Viele Asylanten sind Tunesier

129 Personen gingen daraufhin an Bord des Quarantäneschiffes „Suprema“, wo sie eine zehntägige Isolierungszeit verbringen werden. Die anderen Migranten befinden sich in dem Hotspot der Insel, der stark überfüllt ist. Am Wochenende waren weitere 400 Personen, meist Tunesier, an Bord von sieben Booten auf Lampedusa gelandet. Sie kommen also aus einem sicheren, stabilen Land, in dem vor der Corona-Pandemie viele Europäer Urlaub machten.

Der frühere italienische Innenminister Matteo Salvini hat für dieses Prozedere kein Verständnis: „Während die Italiener wegen der Coronavirus-Pandemie zu Hause bleiben müssen, öffnet die Regierung illegalen Migranten die Häfen“, protestierte er laut den Salzburger Nachrichten. Er fordert den Rücktritt der italienischen Innenministerin Luciana Lamorgese, nachdem bekannt wurde, dass auch der tunesische Nizza-Attentäter am 20. September den Weg über Lapedusa genommen hatte. Sogar BRD-Mainstreammedien, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung, schweigen diese Tatsache inzwischen nicht mehr tot. Am 9. Oktober hatte er die Adria-Hafenstadt Bari erreicht, danach war er untergetaucht.

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