Von oben betrachtet wirkt der Kaukasus sehr friedlich, aber zwischen Armenien und Aserbaidschan kracht es immer wieder, weil Aserbaidschan Armenien das mehrheitlich von Armeniern besiedelte Gebiet Bergkarabach nicht gönnt.

Foto: Furfur / wikimedia.org (CC-BY-SA-4.0)
AfD macht Dokumentation über Bergkarabach

Eine Delegation von AfD-Parlamentariern besuchte Mitte Oktober im Rahmen einer Krisenbeobachtungsmission das vom Krieg zerrüttete Bergkarabach im Südkaukasus. Von den etablierten Parteien und Mainstream-Medien ist solch sorgfältige Recherche-Arbeit wohl eher nicht zu erwarten.

Krieg mit Aserbaidschan

Seit Ende September wird die „Republik Arzach“ (Bergkarabach), die hauptsächlich von christlichen Armeniern bewohnt wird, massiv von Armee und Freischärlern aus dem moslemischen Aserbaidschan, zu dem das Gebiet nach internationaler Rechtsauffassung gehört, angegriffen. Dabei helfen auch die Türkei und Islamisten aus Syrien mit. Grund genug, sich an Ort und Stelle ein Bild zu machen, weswegen die AfD dort ihre Leute hinschickte. Teilnehmer waren die Bundestagsabgeordneten Stefan Keuter und Steffen Kotré sowie die Brandenburger Landtagsabgeordneten Andreas Galau und Andreas Kalbitz.

Über die Mission wurde nun vom AfD-Bundestagspolitiker Stefan Keuter eine Dokumentation auf YouTube veröffentlicht, wodurch sich ein jeder selbst ein Bild machen kann. Keuter schlussfolgerte bezüglich des Krieges dort, dass die Türkei „ein neo-osmanisches Reich anzustreben“ scheint.

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