Eine seltsame Kunstinstallation weckte am Sonntagvormittag die Bewohner in der Wiener Josefstadt. Das war beabsichtigt, nämlich in politischer Hinsicht.

Foto: unzensuriert.at
Fünf Tage nach Terrorangriff: Muezzin- und Schussgeräusche in Wien-Josefstadt

Wenige Tage nach dem verheerenden Terrorangriff in Wien sorgte am Sonntagvormittag eine Kunstinstallation im achten Wiener Gemeindebezirk für Aufsehen. Eine Gruppe Aktivisten ließ über Lautsprecher orientalische Musik, muslimische Gebets- und auch Schussgeräusche aus einem Auto schallen.

Störung in der Wohlfühlblase

Die angemeldete und genehmigte Protestaktion „Vielfalt und Toleranz“ wurde von der Polizei begleitet. Die Organisatoren erklärten das Ziel der Aktion:

Der Wiener Bezirk Josefstadt gilt als Hochburg von wohlsituierten Bobos und Gutmenschen. Fast alle wählen hier linke Parteien, wie die Grünen, die ÖVP, die SPÖ oder die Neos. Sie unterstützen also die Politik der Masseneinwanderung und Islamisierung.

Die Veranstalter hoffen, dass niemand durch den Muezzin und die akustischen Schüsse erschreckt wurde, das wäre nicht die Absicht gewesen. Ziel der Demonstration war es, dass weiter über die Gefahren der Islamisierung aufgeklärt und geredet wird.

Übliche Phrasen von SPÖ

An Islam-Aufklärung dürfte die regierende SPÖ nicht interessiert sein. Ihr Gemeinderat Omar Al-Rawi bewertet die Kunstinstallation als „Provokation“ und will bei der bei der Staatsanwaltschaft eine Sachverhaltsdarstellung wegen Verhetzung einbringen. Er verurteilt die Aktion „scharf“.

Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) stößt in dasselbe Horn, wenn er twittert, dass die Aktion „indiskutabel“ sei.

standbild muezzin-aktion

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