Nicht nur in Syrien und dem Irak, sondern auch in Mosambik suchen radikale Islamisten wie der IS und seine Verbündeten die Menschen heim.

Foto: DFID - UK Department for International Development / Wikimedia (CC-BY-2.0)
Islamisten köpfen 50 Menschen in Mosambik

Im Norden des südostafrikanischen Staates Mosambiks haben Islamisten mehr als 50 Menschen brutal gefoltert und anschließend enthauptet. Die Täter stehen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahe, berichtete BBC unter Berufung auf staatliche Medien des afrikanischen Landes.

Blutbad auf einem Fussballplatz

Medienberichten zufolge fand das Massaker auf einem Fussballplatz in einem Dorf im Norden des Landes statt. Auch in anderen Ortschaften sei es zu ähnlichen Bluttaten gekommen, bei denen die Opfer enthauptet und zerstückelt wurden. Die Taten sind die jüngsten in einer seit 2017 andauernden Serie von Verbrechen in der rohstoffreichen Provinz Cabo Delgado. Bislang seien dabei 2.000 Personen getötet worden. Die Islamisten rekrutierten ihre Mitglieder unter der von Armut betroffenen Jugend der Region.

Die Regierung des Landes bat um internationale Hilfe, um die Gewalt zu beenden. Menschenrechtsgruppen werfen auch den Regierungstruppen Verbrechen vor. In jüngster Vergangenheit hatten Anschläge des IS auch in Europa für Schrecken gesorgt. So hatten Islamisten in Frankreich im Oktober ebenfalls ihre Opfer enthauptet.

Zentralafrika

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