Linke NOG-Schiffe wie die „Sea Watch“ und ihre Komplicen schaffen immer mehr Asylanten nach Europa. Nun hat ein christlicher Pfarrer seine Gemeinde verloren, weil er an diesem Treiben und den Folgen Kritik äußerte.

Foto: Fabian Melber, Sea-Watch.org / wikimedia.org / (CC BY-SA 4.0)
Pfarrer verliert Job, weil er linke NGO kritisierte

In einem Beitrag unter der Überschrift „Ein Christ kann ertrinken lassen“ kritisierte der evangelische Pfarrer Matthias Dreher die sogenannte „Seenotrettung von Flüchtlingen“ und das gezeigte Engagement seiner Kirche im Mittelmeer. Die Nürnberger Oberkirchenräte haben den Geistlichen nun für andere Tätigkeiten abgeordnet – der Pfarrer muss seine Gemeinde verlassen, was bei den Mainstreammedien natürlich Freudensprünge auslöste.

Kritischer Artikel über die linke „Seenotrettung“

Im vergangenen Monat veröffentlichte Pfarrer Matthias Dreher seinen Text im Korrespondenzblatt des bayerischen Pfarrer- und Pfarrerinnenvereins und kritisierte darin die sogenannten „Rettungsschiffe für Flüchtlinge“. Unter anderem heißt es im Artikel:

Über die zu ertrinken gefährdeten Menschen auf See wird paternalistisch gesprochen, als seien sie Pingpong-Bälle auf den Schaumkronen des Mittelmeeres. Dass diese Menschen sich auf seeuntüchtigen Booten mit Sprit für wenige Seemeilen bewusst in Lebensgefahr bringen, wird ebenso ungern eingestanden wie die Tatsache, dass die Seenotretter zwar nicht mit den Schleppern kooperieren, das wäre Verleumdung, dass man aber voneinander weiß und die jeweiligen Seefahrt-Bewegungen aufeinander abstimmt, wie es vielfach dokumentiert und investigativ berichtet wurde.

Außerdem übte Dreher Kritik an der Migration aus Afrika, indem er schreibt:

Diese Menschen verfolgen ihren Wunsch nach einem besseren Leben. Das gibt ihnen aber weder das Recht, diesen Wunsch erfüllt zu bekommen, noch verpflichtet es uns ethisch zu entsprechender Erfüllungshilfe – erst recht nicht jenseits deutscher Hoheitsgebiete zu Wasser und zu Land. Selbstverständlich ist es unsere christliche Aufgabe, auf das Ertrinken im Mittelmeer mahnend und dezimierend einzuwirken, aber kirchlich angemessen ’sine vi sed verbo‘. Wer spricht endlich von entsprechend vernehmbarer Stelle aus nicht nur die afrikanischen Machthaber, sondern auch die Migranten an: ‚Ihr migrationswilligen Afrikaner! Wenn ihr nach Europa wollt, strengt ein legales Asylverfahren an, statt euer Leben und das eurer Familie aufs Spiel zu setzen!

Angeblich „Frieden in Gemeinde gefährdet“

So viel Realitätssinn, so viel fundierte Kritik scheint den Oberkirchenräte der Stadt Nürnberg eindeutig zu viel gewesen zu sein. Selbstverständlich werde man die „inhaltliche Auseinandersetzung weiterführen“, heißt es aus dem Kirchenvorstand. Jedoch ohne „den Frieden in der Gemeinde oder ihre Einheit weiter zu gefährden“. Dreher wird nun laut der Mitteilung ab 15. November zu einem anderen Dienst, zunächst mit allgemein-kirchlichen Aufgaben, abgeordnet, berichtete dazu katholisch.de. Inwiefern die Aufnahme von überwiegend moslemischen Migranten dem Gemeindefrieden und der Einheit dient, erklärte man leider nicht.

Zuvor hatte der Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm Dreher widersprochen. Das Argument des Nürnberger Theologen fuße auf der Behauptung, „die Seenotretter seien der Grund dafür, dass Menschen die Überfahrt über das Mittelmeer riskierten“. Dieser Vorwurf sei jedoch widerlegt, behauptete Bedford-Strohm, ohne auch nur einen Gegenbeweis vorzubringen.

Kirche verliert immer mehr Mitglieder

Zeitgleich sorgt sich der Islam-Appeaser und „Seenotretter“ Bedford-Strohm über die massenhaften Kirchenaustritte, die 2019 auf einem neuen, historischen Hoch angekommen waren. 270.000 Gläubige verließen allein im vergangenen Jahr die Evangelische Kirche. Das sind 22 Prozent mehr als im Jahr davor. Den katholischen Brüdern zeigen 2019 insgesamt 272.771 Menschen durch ihren Austritt, dass sie sich von linken Gutmenschen nicht vertreten fühlen.

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