Linksradikale bekämpfen in Deutschland seit Jahren alle Andersdenkenden und vorgeblichen „Rassismus“ – selbst wenn die erhobenen Vorwürfe gar nicht stimmen.

Foto: Antifaschistisches Nachrichtenportal Niedersachsen / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
Linke demonstrierten gegen rechten Übergriff, den es gar nicht gab

Am Wochenende haben Linksextremisten in Bielefeld (NRW) gegen einen angeblich rassistischen Übergriff demonstriert, obwohl er sich bereits als glatte Unwahrheit herausgestellt hat. Hintergrund ist die erfundene Attacke angeblicher Rechtsextremisten auf einen 19 Jahre alten Iraner, bei dem die Angreifer dem Einwanderer unter anderem ein Hakenkreuz in die Haut geritzt haben sollen. Selbst Mainstream-Medien wie das Westfalen-Blatt haben zugegeben, dass die ganze Sache erfunden war.

Polizei ermittelte: Iraner ritzte sich selbst

Der Staatsschutz hatte die Ermittlungen aufgenommen und einen Zeugenaufruf gestartet. Das vermeintliche Opfer beschrieb die angeblichen Täter als deutschsprachig, schlank und athletisch. Sie seien durch „Nazi-Symbole“ aufgefallen. Die Polizei leitete sofort nach der Anzeige der Tat am Mittwoch eine großflächige Fahndung ein, die allerdings ergebnislos verlief.

Am späten Freitag Abend räumte der Iraner dann aber bei der Polizei ein, sich die Verletzungen selbst zugefügt zu haben, wie die die Beamten einen Tag später mitteilten. Der Überfall habe nie stattgefunden. Das Hakenkreuz hatte sich der Iraner eigenhändig geritzt. Ein Passant habe ihn dann verletzt angetroffen und einen Krankenwagen gerufen. Weitere Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Iraner schon im Januar einen ähnlichen Vorfall gemeldet hatte.

Demo trotz aufgeflogenem Schwindel

Die Gruppierung „Rise Up Bielefeld“, die den Iraner als „Freund“ bezeichnete, hielt trotzdem an ihrer am Wochenende geplanten Demonstration gegen Rassismus fest. Mehreren Medienberichten zufolge folgten ungefähr 150 Teilnehmer dem Aufruf. Die Linksradikalen sahen sich nach Kritik aus den eigenen Reihen anschließend zu einer Stellungnahme gezwungen. Zur Vernunft gekommen sind sie damit aber noch lange nicht, denn zwar entschuldigte sich „Rise Up Bielefeld“ dafür, möglicherweise „falsche Informationen verbreitet zu haben“. Trotzdem sei es ihres Erachtens möglich, dass der Iraner so stark unter Druck gesetzt worden sei, dass er seine Aussage zurückgezogen habe. Dies bedeute, „dass die Täter frei in der Stadt herumlaufen, wohl wissentlich, dass die Institutionen und die Mehrheitsgesellschaft sie decken“.

Das klingt nicht gerade nach einer Anerkennung der Realität. Dazu passt auch, dass es von linker Seite hieß, bei der Demonstration sei es nicht nur um den erfundenen Angriff gegangen, sondern um „alle Fälle rassistischer Gewalt und Rassismus als strukturelles Problem unserer Gesellschaft“.

Linksextreme entsetzt über Linksextreme

Dennoch sorgte der Vorfall für Streitigkeiten in der linksradikalen Szene. Die „Antifa Linke Münster“ schrieb, sie habe „mit Entsetzen die Nachrichten aus Bielefeld verfolgt“. Es habe sie „wütend zurückgelassen“, dass der Übergriff auf einen „Antifaschisten“ vorgetäuscht war. „Die Solidarität der Szene wurde ausgenutzt.“ Dennoch will man den Iraner unterstützen.

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