Die Regierung erlaubt der Polizei, auch in die privaten vier Wände einzudringen, um die Corona-Maßnahmen durchzusetzen. Das missfällt sogar den Journalisten bei heute.at. Diese richten der Regierung eine Botschaft aus.

Foto: BMI / Gerd Pachauer
Keine Lust auf Diktatur: Mehr als ein Drittel will sich nicht an Corona-Maßnahmen halten

Dieses Mal ist es die Gratiszeitung Heute, die aus der medialen Corona-Hofberichterstattung ausschert. Schon allein der Titel des Beitrags offenbart, dass sogar Journalisten, die mit Sonderförderungen von der schwarz-grünen Bundesregierung für eine wohlwollende Berichterstattung geradezu gekauft wurden, erkennen, dass die Freiheitseinschränkungen, die mit Corona begründet werden, zu weit gehen:

Wo die Polizei dich nun auch „privat“ kontrolliert

Doch richtig brisant wird es erst, wenn Heute seine Leser befragt. Wie so oft beschließt die Zeitung einen Beitrag mit einer Leserumfrage. Derzeit stellt Heute die Frage:

Hältst du dich an die Corona-Maßnahmen?

Deutliche Botschaft trotz einseitiger Antwortmöglichkeiten

Sage und schreibe 36,27 Prozent (Stand 17. November, 8 Uhr, abgegebene Stimmen insgesamt ca. 239.000) erklären klipp und klar:

Nein, ich halte mich an nichts.

Das ist nur unwesentlich weniger als die Corona-Jünger, die sich „absolut“ daran halten, nämlich 38,17 Prozent. 19,83 Prozent halten sich „ziemlich“ daran, haben also offenbar Zweifel an der Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit von „Lockdown“, Maskenzwang und Polizeiüberwachung in den eigenen vier Wänden.

Fast 40 Prozent gegen Corona-Maßnahmen

Gemeinsam mit den 1,31 Prozent, die sich nicht an die Corona-Maßnahmen halten, weil sie Covid-19 „schon hatten und hoffentlich immun sind“, ergibt das fast 40 Prozent der Befragten, die der Regierungspolitik kritisch gegenüberstehen.

Das ist auch deshalb eine Sensation, weil bei den fünf Antworten drei für und nur zwei gegen die Corona-Einhaltungen möglich sind, was keine faire Befragung darstellt.

Corona-Zweifel lassen sich nicht unterdrücken

Die Heute-Leserbefragung ist jedenfalls eine Blamage für Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und seinen Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). Aber auch für die Mainstream-Medien, die in ihrer Berichterstattung keinen Raum für Zweifel und Kritik an den Corona-Radikalmaßnahmen lassen. Aber es gibt sie doch – bei fast 40 Prozent.

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