Die Unzensuriert-Berichterstattung über die US-Präsidentschaftswahl missfällt einer amerikanischen Firma. Doch wir lassen uns nicht einschüchtern!

Foto: Pommes Leibowitz / flickr.com / Öffentliche Domäne
In eigener Sache: US-Firma will „unzensuriert“ in die Knie zwingen

Unzensuriert berichtete laufend über die US-Präsidentschaftswahl. Unter anderem darüber, dass schon im Oktober eine amerikanische Online-Zeitung über gravierende Unregelmäßigkeiten bei der bevorstehenden Wahl berichtete. Nun wurden wir aufgefordert, zu diesem „widerlegten Report von Judicial Watch“ Stellung zu nehmen – ohne Begründung, warum die im Beitrag mit Quellenangabe journalistisch sauber zitierte Studie falsch sein sollte.

Der lange Arm der US-Macht in die Medienlandschaft

Angeschrieben wurde unzensuriert von „NewsGuard“, einem us-amerikanischen Unternehmen, das laut Eigendefinition „Nachrichten-Webseiten anhand von neun journalistischen Kriterien analysiert“.

Das Unternehmen, in dessen Leitung ehemalige Angehörige der US-Regierung und der US-Geheimdienste sitzen und deren „Investoren“ einschlägige Verbindungen zu globalistischen „Philantropen“ pflegen, versucht, genauso wie „Correctiv“, auf unabhängige Nachrichtenseiten Einfluss zu nehmen und letztlich ihnen unangenehme Nachrichten zu unterbinden. So vergibt „NewsGuard“ ein „Gütesiegel“ für politisch korrekte und globalistisch verträgliche Nachrichten und weist damit andere Darstellungen als unseriös und unwahr aus.

Privatfirmen zensieren Meinungen anderer

Im von „NewsGuard“ kritisierten Beitrag ging es auch um die Eingriffe von Twitter auf die Tweets von Donald Trump. Denn seit jener umstrittenen Wahlnacht löscht und kommentiert Twitter permanent Einträge des amtierenden Präsidenten.

Beides, die „NewsGuard“-Aufforderung an unzensuriert und die im besagten Beitrag angesprochenen Löschungen der Trump-Tweets, geht in die gleiche Richtung: Ein privates Unternehmen maßt sich an, Äußerungen – immerhin des amtierenden US-Präsidenten! – zu bewerten und zu zensieren.

„Marktplatz der Meinungen“ vs. Eingriff durch die Betreiber

Medien müssen für die von ihnen verbreiteten Inhalte haften. Soziale Medien tun das nicht, weil sie selbst keine Beiträge verfassen, sondern sich als „Marktplatz der Meinungen“ verstehen, wo die Nutzer die Beiträge schreiben.

Sobald die sozialen Medien, wie im Falle Trumps, aber nach Gutdünken Beiträge zensieren oder kommentieren, greifen sie in den „Marktplatz der Meinungen“ ein. Damit werden sie also selbst tätig und juristisch zu „normalen“ Medien.

Rosinen aus dem Kuchen picken

Genau das spitzte Trump in seinem Streit mit Twitter im Frühjahr zu, als er schrieb:

Twitter unterdrückt die Meinungsfreiheit vollständig, und ich als Präsident werde das nicht zulassen.

Entweder lassen die sozialen Medien als „Marktplatz“ alle Meinungen zu, oder sie haften für ihre Eingriffe in die Beiträge wie jedes herkömmliche Medium auch. Seine Gegner instrumentalisierten Trumps Tweet postwendend gegen ihn.

Doch Trump ging es darum, dass sich die Betreiber der sozialen Medien die Rosinen aus dem Kuchen herauspicken: Meinungen nach ihrem persönlichen (links-globalistischen) Belieben behindern oder verbieten, aber dafür keine Verantwortung im Sinne der rechtsstaatlichen Gesetze übernehmen.

Meinungskorsett verengen

Die großen Tech-Giganten haben sich diese Rosinen nicht nur gesichert, sie arbeiten weiter an den Apps, die das Meinungskorsett einschnüren. Diese Apps, immer von derselben Seite, sollen die Nachrichten nach ihrer Wahrhaftigkeit prüfen und filtern. Natürlich alles zum Besten der Nutzer. Sie sollen durch nicht globalistischen „Müll“ erst gar nicht belästigt, sprich, mit ihm in Kontakt kommen (können).

Firmen wie „NewsGuard“ erfüllen diesen Job bis dahin. Sie überwachen die alternativen Medien und setzen sie unter Druck. Doch dank unserer vielen Leser gelingt es ihnen nicht, dass es unzensuriert einstellt, die dem Establishment unangenehmen Wahrheiten darzustellen und zu verbreiten. In diesem Sinne ein herzliches Dankeschön an unsere Leser!

Zensur

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