In Südtirol wird seit Freitag massenweise auf Corona getestet. In Österreich soll dies ab Dezember erfolgen.

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Blick über den Brenner für Anschobers gewünschte Corona-Massentests

Der glücklose grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat gestern, Samstag, seine Pläne für Corona-Massentests präsentiert. Er möchte damit am 5. Dezember starten.

Beobachter in Südtirol

Davor hatte man Beobachter nach Südtirol entsandt, die sich die dortigen Verhältnisse anschauen sollten, wo das landesweite Corona-Screening „Südtirol testet“ am vergangenen Freitag begonnen hat. Angelegt ist die Massentestung auf drei Tage, von Freitag bis heute, Sonntag. Es gibt 184 Testzentren mit 646 Teststraßen in den 116 Gemeinden.

Die Teilnahme an den Massentests erfolgt freiwillig. Mittels Dauerbeschallung in allen Mainstream-Medien, großem Werbeaufwand und Umschmeichelung der Bevölkerung wollte man zumindest die Hälfte der Bevölkerung dazu bringen, sich auf das Coronavirus testen zu lassen.

Politiker als Kindergärtner

Landeshauptmann Arno Kompatscher ging mit gutem Beispiel voran – und erhob den moralischen Zeigefinger und erklärte seinen Landeskindern: Wenn sich viele testen lassen und das Ergebnis gut ausfällt, dann könne es „Lockerungen“ bei den Corona-Maßnahmen geben.

Erste Ergebnisse

Nun liegen erste Ergebnisse vor: Von 536.667 Einwohnern ließen sich am ersten Tag 103.580 testen. Das sind 29,7 Prozent der angepeilten 350.000 Testpersonen und 19,4 Prozent der Bevölkerung. Von diesen getesteten Personen hatten 1.572 Personen ein positives Ergebnis, das sind 1,5 Prozent der Getesteten.

Am Samstag ließen sich wieder Tausende testen. Die positiven Testergebnisse nehmen dabei stetig ab. Dreimal täglich, um 10, 16 und 20 Uhr, werden die aktuellen Zahlen veröffentlicht. Die Ergebnisse bisher:
Freitag 20. November:

10 Uhr             2,5 Prozent Positive
16 Uhr             1,5 Prozent Positive
18 Uhr             1,5 Prozent Positive

Samstag 21. November:

10 Uhr             1,3 Prozent Positive
16 Uhr             1,1 Prozent Positive (= 2.305 Personen).

Getestet wurden bis dahin 211.957 Personen.

Beruhigendes Gesamtbild

Das Gesamtbild nach elf Monaten Corona ist beruhigend. Der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Florian Zerzer, zeigte sich „positiv überrascht“.

Na dann können ja die unseligen Corona-Radikalmaßnahmen aufgehoben werden. Denn in Südtirol wird die Bevölkerung nahezu terrorisiert: Die Tiroler dürfen sich nur innerhalb der Gemeinde bewegen, müssen ständig Masken tragen, es gilt eine Ausgangssperre und zu Weihnachten dürfen maximal sieben Personen das größte Familienfest des Jahres gemeinsam feiern – für 0,0073 Prozent der Bevölkerung, die mit dem Coronavirus auf Intensivstationen behandelt werden müssen (das sind 39 Personen), und 462 Verstorbene, bei denen Covid-19 festgestellt worden war.

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