Aus einem solchen Kleinbus holte die Polizei in der Nacht auf heute, Donnerstag, in Wien-Penzing neun illegale Einwanderer. Lediglich die mutmaßlichen Schlepper, zwei Syrer, konnten sich ausweisen. Nur einen Tag zuvor gab es im Burgenland einen ganz ähnlichen Vorfall – mit 19 Illegalen.

Foto: M 93 / wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
Grenzen offen wie Scheunentore: Neun Illegale in Wien aufgegriffen

Unsere Grenzen sind – zumindest für illegale Einwanderer – offen wir Scheunentore. Während die Österreicher daheim eingesperrt sind, werden alle paar Tage irgendwo im Land Gruppen solcher Leute aufgegriffen, die dann unverständlicherweise auch noch einen Asylantrag stellen dürfen, obwohl sie druchwegs aus sicheren Ländern eingereist sind. Jüngstes Beispiel: In der Nacht auf heute, Donnerstag, fanden Polizisten bei einer Verkehrskontrolle in einem Kleinbus neun männliche Migranten, die sich allesamt nicht ausweisen konnten.

Routine-Verkehrskontrolle wurde Schleppern zum Verhängnis

Die Beamten hielten den Transporter gegen 2.30 Uhr in der Cumberlandstraße (Wien-Penzing) im Zuge einer Routinekontrolle an. Fahrer und Beifahrer wirkten sichtlich nervös und widersprachen sich bezüglich des Fahrziels. Als die Polizisten schließlich die Ladung sehen wollten, stießen sie auf neun Illegale, einer davon ein Jugendlicher. Wann und wie sie nach Österreich einreisten bzw. wie lange sie bereits hier sind, ist noch nicht klar. Das offensichtliche Reiseziel hingegen schon: Am Navi war ein Ort in Deutschland eingegeben.

Keiner konnte sich ausweisen – Festnahme

Da sie sich nicht ausweisen konnten (bzw. wollten), wurden sie vorläufig festgenommen. Angeblich soll es sich um Syrer handeln. Fahrer und Beifahrer, zwei syrische Asylanten aus Deutschland, die sich mit Konventionspässen auswiesen, wurden wegen Verdachts der Schlepperei ebenfalls festgenommen. Das Landeskriminalamt, Gruppe Menschenhandel, ist mit weiteren Ermittlungen betraut. Quelle: LPD Wien

Nur einen Tag vorher ähnlicher Fall im Burgenland

Die Abstände zwischen den Aufgriffen werden offentsichtlich immer kürzer: Erst am Mittwoch war im burgenlandischen Lockenhaus (Bezirk Oberpullendorf) gegen 13.20 Uhr ein verdächtiger Kastenwagen zwischen Rechnitz und Lockenhaus von Polizisten angehalten worden. Unmittelbar darauf ergriffen zwei männliche Personen zu Fuß die Flucht in Richtung Lockenhaus. Die Einsatzkräfte – Polizisten aus den Bezirken Oberpullendorf und Oberwart – nahmen sofort die Verfolgung auf und stellten gegen 13.40 Uhr einen 21-Jährigen aus Syrien und nahmen ihn fest.

Drohne und Polizeihund stellten geflohenen Schlepper

Unter Einsatz einer Drohne sowie eines Diensthundes wurde gegen 15.00 Uhr ein weiterer Mann gestellt. Der 28-jährige syrische Staatsbürger wurde daraufhin ebenfalls im Bereich Lockenhaus festgenommen. Der Verdächtige wurde im Zuge der Festnahme durch den Diensthund verletzt und anschließend ins Krankenhaus Oberpullendorf verbracht.

Auch hier fast nur männliche “Flüchtlinge”

Die beiden Schlepper hatten insgesamt 19 Personen (18 Männer und eine Frau), die ebenfalls keine gültigen Ausweisdokumente bei sich hatten, illegal ins Bundesgebiet verbracht.
Auch hier laufen die Erhebungen der Polizei derzeit noch. Quelle: LPD Burgenland

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