Nur eine Geldbuße setzte es vor Gericht für zwei Migranten, die offensichtlich zum “Spaß” Schafe und einen Hund grausam gequält hatten.

Foto: justiz.gv.at
Auf gefesseltem Schaf bergab gerutscht: Syrer und Iraker verurteilt

Die Vorteile der österreichischen Kuscheljustiz erfuhren gestern, Donnerstag, ein Syrer und ein Iraker, die zusammen zwei Schafe und einen Hund brutal gequält und Videos davon auf sozialen Medien geteilt hatten.

Der Erstangeklagte, ein 24-jähriger Syrer, hatte den Schafen mit Kabelbindern (!) die Beine zusammengebunden, sich auf sie gesetzt und war auf ihnen eine Böschung heruntergerutscht. Der gleichaltrige Freund, ein Iraker filmte ersteren dabei und stellte die Videos später auf Instagram. Einem anderen Schaf verknotete der Syrer die Beine, um danach seinen American Staffordshire Terrier auf das wehrlose Tier zu hetzen. Auch der Hund bekam einiges ab: Er wurde getreten, geschlagen und gefesselt.

“Nicht mit Absicht getan”

Die beiden vollumfänglich geständigen Männer geben sich vor dem Linzer Straflandesgericht zwar reumütig, ihre Behauptung, nicht absichtlich gehandelt zu haben, überzeugt jedoch weder die Richterin, noch den Staatsanwalt. Sogar der eigene Verteidiger räumte ein, dass derartige Taten nicht “unabsichtlich” geschehen können.

Keinen Tag Gefängnis

Letztlich folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft und verurteilt die Täter zu unbedingten Geldstrafen in Höhe von 3.600 und 1.200 Euro und bedingten Gefängnisstrafen von zwei Jahren beziehungsweise fünf Monaten. Besonders ärgerlich: Die Geldstrafen von jeweils 300 Tagsätzen fallen außerordentlich niedrig aus, da die beiden Männer angeblich nur über ein sehr geringes Einkommen verfügen (welch Überraschung).

 

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