Ärzte werfen der Regierung vor, sich in der Pandemie mit “Notstandsgesetzen” dauerhaft die Macht zu sichern (Symbolbild).

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„Ärzte stehen auf“ gegen Kanzlerin Merkel und gleichgeschaltete Medien

In einem „offenen Brief“ wenden sich nun deutsche Ärzte an Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Ethikrat und die Medien. Darin üben sie scharfe Kritik an den Maßnahmen und an der Berichterstattung rund um die Pandemie.

Immer skurrilere Maßnahmen

Unterzeichnet von 115 Ärzten und Therapeuten aus dem ganzen Bundesgebiet und unter dem Motto “Ärzte stehen auf” machen sie ihre Sorge öffentlich, dass seit dem Auftreten von SARS-CoV-2 mit Panikmache und immer skurrileren Maßnahmen Freiheits- und Grundrechte beschnitten werden. So heißt es im Brief:

Wir wollen und können nicht mehr zusehen, wie unter dem Deckmantel einer „epidemischen Lage nationaler Tragweite“ und der vorgegebenen Sorge um Gesundheit und Sicherheit jegliche Grundlagen für Gesundheit und Sicherheit zerstört werden.
Wir stehen auf und fordern die Regierungen und Wissenschaftler aller Länder auf, sich endlich einem wissenschaftlichen Diskurs zu stellen, statt blind vor Angst auf einen Abgrund (wirtschaftlicher, humaner und persönlicher Art) zuzulaufen und sich mit „Notstandsgesetzen“, die auf unbestimmt verlängert werden, dauerhaft Macht zu sichern.

Medien zelebrieren Angstmache

Weiters machen sich die Ärzte über die Berichterstattung Sorgen. Fast alle Medien würden unkritisch dieselbe Meinung wiederholen und gleichgeschaltet auf allen Kanälen und in allen Zeitungen die politisch verordnete Panik- und Angstmache zelebrieren.

Mutige Einzelkämpfer werden diffamiert

Und das, obwohl sich von Anfang an warnende Stimmen von Wissenschaftlern und Ärzten gefunden hätten und mit der Zeit immer zahlreicher geworden seien. Im Brief werden folgende Namen genannt: Dr. Wolfgang Wodarg, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Prof. John Ioannidis, Prof. Dr. Karina Reiss, Prof. Dr. Hendrik Streeck, Prof. Stefan Hockertz, Dr. Bodo Schiffmann.

Mit Entsetzen würde man beobachten, „wie diese mutigen Einzelkämpfer diffamiert werden, ihre wichtigen, fachlich qualifizierten Einwände einfach ignoriert oder zurechtgebogen werden, bis wieder alles ins Pandemie-Panik-Schema passt“.

Unerbittliches Bombardement mit Zahlen

In dem Schreiben an die Verantwortlichen des Landes heißt es auch:

Schlimm ist auch das unerbittliche Bombardement mit Zahlen, die Tag für Tag verkündet werden, ohne sie in einen Zusammenhang zu setzen: Wie viele von den Infizierten sind wirklich krank, wie viele brauchen intensivmedizinische Versorgung, wie viele sind intubiert, wie viele sind tatsächlich gestorben? Ebenso fehlt der immens wichtige Hinweis auf die Falsch-Positiven-Rate. Einfach Infektionszahlen kumulativ darzustellen, hat die Angst in der Bevölkerung nur geschürt, zumal diese Zahlen auf PCR-Tests beruhen, die jedoch nicht für Diagnostik zugelassen sind. Der PCR-Test ist nicht geeignet, eine Infektion nachzuweisen! Er kann als Hilfsmittel zur Diagnostik dienen, das jedoch auch nur, wenn in vorausgegangenen klinischen Studien ein Cut-off-Wert ermittelt wurde und der Test validiert wurde.

Impfstoff-Projekt mit ungewissem Ausgang

Auch zur Impfstrategie haben die Ärzte eine klare ablehnende Haltung:

Mit Erstaunen und Entsetzen beobachten wir auch die Bereitschaft der Regierung, so viele Millionen Steuergelder in ein Impfstoff-Projekt mit ungewissem Ausgang und recht kleiner Zielgruppe zu stecken. Wieviel sinnvoller wäre das Geld in die Aufstockung von Pflegekräften oder für Präventionsmaßnahmen investiert? Oder man könnte die Gelder auch gegen Altersarmut einsetzen – da ließen sich wohl bedeutend mehr Lebensjahre retten!

Arzt

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