Im schönen Erfurt demonstrierten am Wochenende hunderte Menschen gegen die Corona-Maßnahmen, obwohl die Machthaber es ihnen verboten hatten.

Foto: Tobias Nordhausen / flickr.com (CC BY 2.0)
Demo in Erfurt: Polizei zieht Bilanz und spricht von 300 Anzeigen

Die Erfurter Stadtverwaltung (Thürigen) wollte am Wochenende eine patriotische Demonstration verhindern, aber damit ist sie am Widerstandswillen der Bevölkerung gescheitert. Hunderte versammelten sich trotz Verbots am Samstag Abend auf dem Domplatz, um gegen den “Lockdown” zu protestieren. Sie sahen nicht ein, dass angeblich wegen Corona nicht gegen die Corona-Maßnahmen protestiert werden darf.

Hunderte stundenlang von Polizei dicht zusammengedrängt

Bei den Demonstranten handelte es sich um eine Truppe von mehr als 500 den “Querdenkern” zugerechneten Bürgern, die genug hatten von den immer härter werdenden Corona-Maßnahmen der Bundesregierung. Wegen dieser völlig friedlichen Demonstration zog die Polizei nun ihre Bilanz. Sie hatte gegen rund 300 Teilnehmer ein Bußgeld verhängt, wie die Thüringer Allgemeine heute, Montag, berichtete.

Die Webseite von Compact erklärte dazu:

Für Irritation sorgte die Thüringer Polizei: Erst rief sie zur Einhaltung der Mindestabstände auf, dann drängte sie rund 300 Menschen auf engstem Raum zusammen: Stundenlang saßen sie im Polizeikessel fest. Eine Frau protestierte dagegen, indem sie direkt vor den Beamten ihre Notdurft verrichtete. Einzeln wurden die Lockdown-Gegner dann von je zwei Polizisten abgeführt, ihre Personalien festgestellt und Anzeige erstattet. Die Bilanz: Mehr als 300 Teilnehmer müssen mit einem hohen Bußgeldbescheid rechnen. Der Youtuber Hagen Grell bekam darüber hinaus einen Verweis für das gesamte Stadtgebiet.

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