Unter “Linksaußen” Wiederkehr entwickeln sich die Wiener Neos immer stärker zum einem rosa Abklatsch der Grünen.

Foto: unzensuriert.at
Neos-Bildungsstadtrat Wiederkehr will Kruzifixe in Schulen verbieten

Für einen ersten handfesten Skandal brauchte der frischgebackene Wiener Vizebürgermeister und Bildungsstadtrat (!) nicht allzu lange: In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin profil schlug der Neos-Chef vor, Kindern unter 14 Jahren das Tragen eines Kreuzerls an der Halskette in Schulen zu verbieten. Widerkehr verglich dazu die christliche Halskette mit Kopftuch und Burka.

Kein Kopftuchverbot, solange christliche Symbole erlaubt sind

Angesprochen auf das vor wenigen Tagen vom Verfassungsgerichtshof aufgehobene Kopftuch-Verbot in Schulen für Kinder unter 14 Jahren forderte Wiederkehr:

Man könnte darüber diskutieren, bis zur Religionsmündigkeit alle religiösen Zeichen an Schulen zu untersagen.

Das gelte auch für Kreuzchen an Halsketten,

…wenn es zu sehen wäre und man sich auf Gleichbehandlung aller Anschauungen einigt. Ja. Ich bin für einen säkularen Staat, der alle Religionen gleich behandelt und nicht je nach Wetterlage einzelne ‘rauspickt und diskriminiert.

Wiederkehr jubelte über Ende des Kopftuchverbots für Kinder

Im Wahlkampf zur Wien-Wahl ließ der neu gekrönte Neos-Landeschef immer wieder mit außergewöhnlich linken Aussagen aufhorchen. Seit der ehemalige Politikwissenschafts-Student in Amt und Würden ist, scheint ihn nichts mehr zu bremsen, und er lässt seinem radikal-linken Gedankengut stärker denn je freien Lauf. Erst vor wenigen Tagen sorgte er mit allzu großer Jubelstimmung nach dem Ende des Kopftuchverbots in Pflichtschulen für Kopfschütteln.

FPÖ tobt nach Kruzifix-Aussage

Für FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss war mit dieser Aussage eine rote Linie überschritten: „Es ist unfassbar, ein kleines Kreuz mit dem islamischen Kopftuch bei Kindern zu vergleichen, das als Symbol der Unterdrückung von Frauen und für die Sexualisierung von Mädchen im Kindesalter steht.“

“Ich bin selbst ein Kind eines Flüchtlingskindes”

Der Profil-Aufreger ist aber nur die letzte schräge Aussage, die Wiederkehr bei einem Interview von sich gibt. Über den ganzen Gemeinderatswahlkampf hatte der Neos-Spitzenkandidat lautstark gefordert “Kinder aus Moria” nach Österreich zu holen. Bei einem denkwürdigen Interview im ORF gerierte sich der Jungpolitiker, dessen Eltern aus Ungarn und Frankreich stammen, dann selbst als “Kind eines Flüchtlingskindes” und Beispiel gelungener Integration.

 

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