ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann zauderte wieder einmal lange, bis er die Weihnachtsferien für die Schüler verlängerte.

Foto: Regina Aigner / BKA
Zuerst testen: Nach langem Zaudern verlängert Faßmann Weihnachtsferien

Ziemlich mühsam unser Bildungsminister. Wie schon so oft, zauderte Heinz Faßmann (ÖVP) auch bei der Frage herum, wie lange die Weihnachtsferien für die Schüler diesmal dauern würden.

Parlament noch im Unklaren gelassen

Denn Faßmann antwortete noch am 11. Dezember, also vor wenigen Tagen, auf die Frage von FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl, ob die Ferienzeit vorgezogen oder verlängert werden würden, im Parlament:

Ich sehe keine Notwendigkeit dafür, denn wir haben einen Lockdown auch im schulischen Bereich 14 Tage lang schon erlebt.

Zu Mittag blieb Faßmann noch unpräzise

Dem gegenüber brachte die APA heute, Dienstag, die Meldung: „Corona-Schulstart im Jänner erst nach Schüler- und Lehrertests“. Im zeitgleich ausgestrahlten Ö1-Mittagsjournal blieb Faßmann dann weiter unpräzise: Er sprach von richtiger Reihenfolge der Schritte, zuerst müssten sich die Schüler und Lehrer testen lassen, dann würden die Schulen wieder aufsperren.

Nur eine Stunde später kam endlich die klare Aussage von Bildungsminister Faßmann:

Es gibt verlängerte Weihnachtsferien für Schüler bis 11. Jänner.

Testangebot für Schüler, Lehrer und Eltern

Der reguläre Schulbetrieb nach Weihnachten startet also erst am 11. Jänner. Damit wolle man am 7. und 8. Jänner Schülern, Eltern und Lehrern ein Angebot machen, sich auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen zu lassen, hieß es aus dem Bildungsministerium zur APA. An den Schulen werden die Kinder bei Bedarf wie während des „Lockdown“ betreut.

Noch unklar ist, ob es für die Lehrer eine Testpflicht gibt. Zuletzt hatten ja die Vorarlberger Lehrer dem ÖVP-Bildungsminister ausrichten lassen, sich nicht testen lassen zu wollen. Unzensuriert berichtete. Für Schüler und Eltern gibt es jedenfalls keine Verpflichtung zur Testteilnahme – vor allem Oberstufenschüler sollen aber explizit dazu angesprochen werden.

Heinz Faßmann

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