Geht es nach Michael Hüther vom Institut für Weltwirtschaft, soll der Versicherungsschutz bei Menschen, die sich nicht gegen Corona impfen ließen und das Virus bekommen, nicht mehr gelten.

Foto: Johannes Christ / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Erschreckende Forderung: Wer sich nicht impft, soll nicht versichert werden

Michael Hüther hat der Jungen Freiheit zufolge Maßnahmen gegen Personen gefordert, “die in der Corona-Pandemie willentlich die Schädigung anderer in Kauf nehmen.” Und Hüther ist nicht irgendwer, sondern der Direktor des Instituts für Weltwirtschaft (IW). Sein Wort hat also durchaus Gewicht.

Sanktionen für Impfungsverweigerer

Laut Hüther soll geprüft werden, “ob Impfverweigerer wegen der aus ihrem Verhalten resultierenden externen Effekte dadurch sanktioniert werden können, dass bei ihnen kein Versicherungsschutz im Falle einer Covid-19-Erkrankung besteht.” Er geht davon aus, dass diese Personen das Risiko einer Erkrankung nicht ernst nehmen. Und deshalb “ist für sie die subjektiv erachtete Eintrittswahrscheinlichkeit niedrig, der finanzielle Schaden bei Eintritt aber groß, was Anreizwirkungen haben sollte”.

Ähnliche Pläne wurden bisher nur aus dem südeuropäischen Kleinstaat San Marino bekannt, unzensuriert berichtete. Dass die Leute vielleicht einfach vorsichtig sind, weil mögliche Langzeitnebenwirkungen der Impfung noch nicht bekannt sind, zieht der Direktor offensichtlich nicht in Betracht.

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