Eigentlich hätte die Gastronomie nach Weihnachten wieder aufsperren sollen. Doch dann entschied sich die schwarz-grüne Regierung anders.

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Gastronomie in Corona-Zeiten: Es geht um die Existenz

Fast nahtlos geht der zweite Lockdown in den dritten über. Der ursprüngliche Plan der schwarz-grünen Bundesregierung, die Gastronomie mit Anfang Jänner wieder hochzufahren, war das Papier nicht wert, auf dem er geschrieben war.

„Unglaublicher Anschlag auf die Tourismuswirtschaft“

Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitagabend verkündete, müssen Gastronomie und Hotellerie auch im Jänner geschlossen bleiben. FPÖ-Tourismussprecher Gerald Hauser sieht einen „unglaublichen Anschlag auf die Unternehmer und auch auf die gesamte Tourismuswirtschaft“:

Die Gesamtsituation für den österreichischen Tourismus war schon bisher ein noch nie dagewesenes Desaster, aber nach diesem von ÖVP und Grünen verhängten dritten Lockdown ist dieses Vorgehen von Kurz, Kogler und Co. für die Gastronomiebetriebe und die Hotellerie der Supergau schlechthin.

Die im Sommer ausgearbeiteten, teuren Sicherheitskonzepte – alles umsonst. Wieder heißt es für die Gastronomie: keine Umsätze, aber laufende Kosten.

Zwangskontrollen

Erst am 18. Jänner, einem Montag, sollen die Gaststätten wieder öffnen. Dann müssen die Gäste aber einen negativen Corona-Antigentest vorweisen, um konsumieren zu dürfen. Klaus Friedl, Sprecher der Gastronomen in der Wirtschaftskammer Steiermark, fragt, wer und wie das kontrolliert werden soll, und hat bis jetzt keine Antwort erhalten.

Abgesehen von diesen Schikanen für Gastronomie und Gäste ist auch fraglich, wer den dritten Lockdown und die Kontrollen bezahlen soll und ob der 18. Jänner als Termin für die Wiedereröffnung hält oder wieder gestrichen wird. Die Umsätze in der Hotellerie und Gastronomie sind heuer jedenfalls dramatisch eingebrochen; für 2021 wird eine gigantische Pleitewelle erwartet. Die neuesten Regierungsmaßnahmen werden diese wirtschaftliche Notsituation noch verschärfen.

Selbstbedienungsrestaurant

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