Chef-Impfstoff-Hersteller von Biontech, Ugur Sahin, ziert sich, seinen eigenen Impfstoff verabreicht zu bekommen.

Foto: Armin Kübelbeck / Wikimedia (CC BY-SA 4.0)
Live in der ARD: Impfstoffhersteller weiß nicht wann er sich impfen lässt

Am Stefanitag wurden von Brüssel aus die ersten Corona-Impfdosen nach ganz Europa ausgeliefert. In Österreich kamen die ersten 10.000 Dosen des Pfizer/Biontech-Impfstoffs Samstag um 2.00 Uhr Früh in Suben in Oberösterreich an.

Skepsis gegenüber eigenem Impfstoff

Kurz vor Weihnachten wurde der Chef-Impfstoff-Hersteller von Biontech, Ugur Sahin, in einer „ARD extra“-Sendung gefragt, ob er wegen der zahlreichen Bedenken gegen die Corona-Impfung nicht mit gutem Beispiel vorangehen wolle. Statt eines vertrauensvollen „ja“, antwortete er ausweichend:

Ja, wir, also, ich möchte mich, natürlich äh, liebend gerne auch, äh, impfen lassen, wir müssen nur sehen, dass wir die rechtlichen Grundlagen dabei befolgen, wir werden in den nächsten zwölf Monaten über 1,3 Milliarden Impfstoffdosen herstellen müssen, es ist wichtig, dass da keine Mitarbeiter ausfallen, und dementsprechend denken wir darüber nach, dass wir eine Möglichkeit finden, die rechtlich uns auch erlaubt, unsere Mitarbeiter zu schützen, aber das ist momentan noch in der Abklärung.

Knapp eine Million Impfdosen für Österreich bis März

Weit her dürfte es mit dem Vertrauen in den eigenen Impfstoff nicht sein. Doch heute, Sonntag, sollen die ersten Österreicher damit geimpft werden. Knapp eine Million Pfizer/Biontech-Impfdosen sollen in den ersten drei Monaten den Österreichern verabreicht werden.

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