Der Wiener Dompfarrer Anton Faber bezeichnete Impfgegner als “kleine Kinder, die nicht verstehen, warum sie ein Medikament, das nicht süß schmeckt, essen müssen”.

Foto: Petrobolos / Wikimedia CC BY-SA 3.0
Kickl gibt Dompfarrer Anton Faber Nachhilfeunterricht in Theologie

Der ORF hat den Dompfarrer von St. Stephan, Anton Faber, als Impfbefürworter zu Wort kommen lassen. Dieser meinte: „Impfgegner sind wie kleine Kinder“. FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl zitierte daraufhin aus dem Matthäus-Evangelium 18:3, dass nur Kinder in das Himmelreich kommen würden.

“Impf-Senf des Society-Dompfarrers”

Auf seiner Facebook-Seite gab Kickl dem Wiener Dompfarrer Nachhilfeunterricht in Theologie. Zu Fabers Aussagen meinte der FPÖ-Klubobmann:

War ja nur eine Frage der Zeit, bis der Society-Dompfarrer auch seinen Impf-Senf medial dazu gibt. In Oberlehrermanier vergleicht er Personen, die gegenüber einem notfallzugelassenen Impfstoff Bedenken haben, mit unvernünftigen kleinen Kindern. Herr Schicki-Micki-Pfarrer, geht’s noch? Schon vergessen? Matthäus 18:3: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“

Kein Verständnis für Impfgegner

Zuvor meinte Faber gegenüber ORF-„Wien heute“, dass er für Impfgegner und Menschen, die Verschwörungstheorien verbreiten, kein Verständnis zeige:

Da kommt‘s mir fast vor, dass man mit kleinen Kindern reden muss, die nicht verstehen, warum sie jetzt einen Tag das Bett hüten müssen, warum sie jetzt ein Medikament, das nicht süß schmeckt, essen müssen. Ich hoffe, da wird sich die Vernunft und der Verstand gegenüber allen falschen Ängsten durchsetzen.

Faber selbst gab übrigens an, sich selbst, wie auch Kardinal Christoph Schönborn, sobald wie möglich impfen zu lassen.

Anton Faber

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