Eine neuerliche IS-Terrorwelle zur Jahreswende 2020/2021 sorgt unter der syrischen Militär- und Zivilbevölkerung für sehr viele Opfer. Befürchtet wieder ein Wiedererstarken der Terrormiliz.

Foto: VOA / Wikimedia (PD)
IS-Milizionäre verübten blutigen Mordanschlag auf syrische Armee

Die Aktivitäten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) auf syrischem Staatsgebiet nehmen wieder massiv zu. Bei einem blutigen Terroranschlag des IS auf einen Bus sind am 3. Jänner 2020 sind mindestens neun Personen getötet worden Darunter sollen sich sieben Angehörige der syrischen Regierungsarmee und zwei Zivilisten befunden haben.

Weitere 16 Personen sollen bei diesem IS-Terrorangriff auf der Wegstrecke zwischen der nördlichen Provinz Raqqa und der syrischen Hauptstadt Damaskus verletzt worden sein. Darunter sollen sich weitere zwölf Militärangehörige und vier Zivilisten befunden haben.

Am 30. Dezember 2020 wurden 30 Soldaten durch IS getötet

Bereits am 30 Dezember 2020, also einen Tag vor dem Jahreswechsel, wurden 30 syrische Soldaten durch den IS bei einem Terroranschlag in der Provinz Deir Ezzor ermordet. Im von der Türkei kontrollierten Nordosten Syriens wurden am 2. Jänner 2020 bei zwei weiteren Anschlägen mit Autobomben insgesamt sechs Menschen getötet. Unter den Todesopfern waren nach offiziellen Berichten auch zwei Kinder.

Politische Beobachter des Nahen und mittleren Osten befürchten ein neues Aufflammen des blutigen IS-Terrors im Jahr 2021. So hätte sich der IS während der letzten Monate unter dem Deckmantel der Corona-Pandemie wieder reorganisiert. Auch “europäische IS-Söldner” sollen sich immer noch in Syrien und im Irak befinden. 

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