Selbstständige, Gewerbetreibende und Dienstleister wollen selbst Politik machen und am 11. Jänner ein Zeichen gegen die Corona-Radikalmaßnahmen setzen.

Foto: https://www.unzensuriert.at/
Neue Protestwelle gegen Corona-Maßnahmen: Geschäfte wollen trotz Lockdown öffnen

Wie unzensuriert bereits erwartet hat, konnte das Prestigeprojekt von ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz mit den vereinten Kräften der Opposition verhindert werden: Es wird also kein “Freitesten” in der dritten Jännerwoche geben. Kurz reagierte wie ein trotziges Kind und will die Österreicher jetzt noch eine Woche länger in Quarantäne schicken. Statt am 18. soll es erst am 24. Jänner wieder Ausgang geben.

Lockdown durch Gemeinschaftsaktion beenden

Doch es regt sich immer mehr ziviler Ungehorsam gegen den Lockdown. So formierte sich in der Bundesrepublik Deutschland eine Gruppe namens „Wir machen auf – Kein Lockdown mehr” auf Telegram. Binnen 24 Stunden versammelten sich knapp 50.000 Interessierte und ihre Zahl wächst unaufhörlich weiter. Sofort bildete sich auch ein Österreich-Ableger.

In der Beschreibung der am Samstagabend gegründeten Telegramgruppe heißt es:

Gewerbetreiber, Gastro, Einzelhandel, Kosmetik, Friseur… Ab dem 11. Januar öffne ich die Türen. Eine weitere Verlängerung wird nicht mehr akzeptiert.

Große Verzweiflung bei Unternehmern

Unter dem Motto „Wir machen auf“ diskutieren Gewerbetreibende nun über einen „wilden“ Ausstieg aus dem Lockdown. Inzwischen wurde eine Internetseite ins Leben gerufen, wo die Protestaktion geplant und organisiert wird.

In vielen Beiträgen wird deutlich, wie verzweifelt und wütend viele Gewerbetreibende, Fitness Center Besitzer und Dienstleister ob der Wirtschaftseinschränkungen durch die Regierungen sind. Und sie fragen daher:

Die Rechtslage sollte und darf kein Grund sein, bei dieser Aktion nicht mitzumachen. (…) Was wäre die Alternative? Konkurs durch Verbote und Einschränkungen? Sollte man da nicht lieber das Risiko einer Geldstrafe eingehen, die auch noch rechtlich angefochten werden kann?

Aufruf zur Solidarität

Solidarität findet sich auch auf Twitter. Unter dem Hashtag #WirMachenAuf wird zur Unterstützung der Aktion aufgerufen. Jeder, der die Corona-Radikalmaßnahmen der Regierung missbilligt, soll am 11. Jänner bei jenen Geschäften einkaufen oder in jenen Gasthäusern essen gehen, die sich am Protest beteiligen.

Selbstbedienungsrestaurant

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