Demo-Organisator Hannes Brejcha will sich von niemandem vereinnahmen und vom ÖVP-Innenminister Nehammer schon gar nicht kriminalisieren lassen.

Foto: unzensuriert
Corona-Demo-Organisator: „Sie können das Volk nicht mehr aufhalten!“

ÖVP-Innenminister Karl Nehammer würde sich ins eigene Knie schießen, wenn er die Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung verbietet, sagt „Fairdenken“-Chef Hannes Brejcha, der zuletzt die Protestkundgebung auf dem Heldenplatz organisierte.

Organisator: “Habe mit extremen Gruppen nichts am Hut”

Gegenüber unzensuriert sagte Brejcha:

Sie können das Volk nicht mehr aufhalten. Die Leute haben nach den Drohungen von Nehammer eine „Jetzt erst recht“-Mentalität entwickelt.

Zum Vorwurf Nehammers, dass sich unter den Demonstranten auch Rechtsextreme, Staatsverweigerer und Verschwörungstheoretiker befinden würden, meinte Brejcha:

Wir sind überparteilich und wir wissen freilich nicht, wer an unseren Demonstrationen teilnimmt. Bestimmt sind auch welche darunter, die Linksextreme sind. Aber ich habe weder mit diesen, noch mit anderen extremen Gruppen etwas am Hut.

Kickl: „Regierung versucht Kritiker zu kriminalisieren“

In einer Aussendung solidarisiert sich FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl mit allen, „die für unsere Grund- und Freiheitsrechte auf die Straße gehen und angesichts der Entwicklungen seit Beginn der Corona-Krise friedlich, aber lautstark ‚Kurz muss weg!‘ rufen“. Als „nächsten Schritt in Richtung ÖVP-Totalitarismus“ bezeichnete Kickl das Handeln Nehammers, der jetzt sein tiefschwarzes BVT (Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Anm. d. Red.) auf Regierungskritiker hetze“. Kickl meinte zudem:

Mit seiner Vorgehensweise bestätigt der Innenminister die Richtigkeit der Vorwürfe der Regierungskritiker. Dass eine in Bedrängnis geratene Regierung versucht, ihre Kritiker zu kriminalisieren, ist ein bekanntes Verhaltensmuster – allerdings nicht aus demokratischen Staaten.

Bei der nächsten Demonstration gegen die Corona-Radikalmaßnahmen von Schwarz-Grün, die für 16. Jänner um 14 Uhr auf dem Heldenplatz geplant ist, erwartet sich Hannes Brejcha zigtausend Bürger.

Hannes Brejcha

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