Von wegen “Marktplatz der Meinungen”: Twitter sperrt Konto von Präsident Trump – Unzensuriert

Donald Trump war für das politische Establishment ein Betriebsunfall. Nun sorgt es dafür, dass das nicht noch einmal passiert.

Foto: Weißes Haus / Wikimedia (gemeinfrei)
Von wegen “Marktplatz der Meinungen”: Twitter sperrt Konto von Präsident Trump

Man mag zu Donald Trump stehen, wie man will. Doch er ist bis 20. Jänner der amtierende Präsident der Weltmacht USA. Das hindert Twitter, einen der großen Tech-Giganten, nicht daran, Zensur gegen ihn auszuüben – obwohl er weder etwas strafrechtlich Relevantes noch etwas Unappetitliches getwittert hatte.

Rosinen aus dem Kuchen gepickt

Twitter versteht sich, wie die anderen Sozialen Medien, als „Marktplatz der Meinungen“. Unter diesem Titel brauchen sie auch keine Haftung für die Inhalte, die auf ihren Plattformen gepostet werden, übernehmen. Das heißt, wenn etwas Falsches behauptet wird, braucht Twitter nicht geradestehen – im Unterschied zu allen anderen Medien. Jede Zeitung haftet dafür, was sie schreibt, kann und sucht sich aber dafür aus, was sie schreibt.

Doch vom „Marktplatz der Meinungen“ ist nicht mehr viel übrig, denn die großen Tech-Giganten zensieren nach globalistischer Herzenslust. Man hat es sich also bequem eingerichtet: Agieren wie ein richtiges Medium, aber keine Verantwortung übernehmen.

Egal was man schreibt, gelöscht wird, wenn die Einstellung nicht passt

Nun wurde der persönliche Twitter-Zugang des scheidenden Staatschefs „dauerhaft“ gesperrt, wie das kalifornische Unternehmen am Freitag mitteilte.

Er verliert damit sein wichtigstes Sprachrohr mit 88 Millionen direkten Bürgerkontakten. Man sperrt ihn wegen des „Risikos weiterer Anstiftung zur Gewalt“ – obwohl Trump in seinen Botschaften immer zu Frieden und Achtung der Gesetze aufgerufen hatte.

Lichtblick Polen

Jetzt sieht jeder, der es sehen will, am Beispiel von Trump, dass die Tech-Giganten keineswegs Meinungsvielfalt zulassen und nur „böse Einträge“ löschen – nein, sie machen Politik. Gelöscht wird, wenn die Einstellung des Posters nicht passt.

Trump war für das politische Establishment ein Betriebsunfall. Nun sorgt es dafür, dass das nicht noch einmal passiert. Und die Daumenschraube wird jetzt erst so richtig angedreht. Einen Lichtblick bildet Polen, das sich gegen dieses undemokratische Gebaren der Tech-Giganten wehrt.

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