Die neuen Nutzungsbestimmungen bei “WhatsApp” könnten viele Nutzer zu alternativen Nachrichtendiensten treiben. “Telegram” berichtet über Millionen neue Kunden.

Foto: LoboStudioHamburg / pixabay.com
“WhatsApp” verärgert Nutzer: “Telegram” profitiert mit 25 Millionen Neuregistrierungen in 72 Stunden

In den vergangenen 72 Stunden gab es mehr als 25 Millionen Neuregistrierungen beim Internet-Nachrichtendienst “Telegram”. Grund dürfte der Ärger bei “WhatsApp”-Nutzern sein.

Unzensuriert-Artikel auf “Telegram”

“Telegram” freut sich inzwischen über 500 Millionen aktive Nutzer. Darunter ist übrigens auch unzensuriert, das auf “Telegram” immer die aktuellsten Beiträge sofort bei Erscheinung postet.

Der plötzliche, gigantische Zuwachs beim kostenlosen Anbieter “Telegram” könnte vor allem darauf zurückzuführen sein, dass es viele verärgerte “WhatsApp”-Nutzer gibt. Sie wollen den neuen Nutzungsbestimmungen des Kurznachrichtendienstes nicht zustimmen. Diese beinhalten unter anderem die Teilung der Daten von “WhatsApp” mit dem Mutterkonzern Facebook. Wer das bis 8. Februar nicht akzeptiert, kann “WhatsApp” nicht mehr nutzen.

Facebook darf Meta-Daten von “WhatsApp” sammeln

Willigt man ein, wird erlaubt, dass Facebook sogenannte Meta-Daten von “WhatsApp” sammeln darf. Auf der Homepage des Schweizer Radio und Fernsehens (SRF) wird berichtet, dass die Ankündigung, dass Facebook künftig konsequent Daten aus “WhatsApp” übernimmt, viele verunsichert habe. Doch würde das schon jetzt passieren, wie SRF weiter schreibt:

Was viele nicht wissen: Facebook sammelt bereits Daten aus WhatsApp. Bis vor kurzem hatte man aber noch die Wahl, ob man die Weitergabe blockieren will oder nicht. Ab dem 8. Februar hat man keine Wahl mehr. Wer aber neben WhatsApp auf Facebook oder Instagram aktiv ist, gibt schon heute im grossen Stil Daten weiter. Ein Wechsel ist also eine Ermessensfrage.

Ob der aktuelle Schritt “WhatsApp” schaden wird, darüber kann man nur spekulieren. Der plötzliche Zuwachs bei “Telegram” dürfte aber schon eine Auswirkung davon sein.

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