AfD-Bundesvorsitzende Alice Weidel übte scharfe Kritik an der Bundesregierung und ihren Corona-Maßnahmen. Zudem sprach sie sich klar gegen eine drohende Impf-Pflicht aus.

Foto: Sandro Halank / wikimedia.org (CC BY-SA 4.0)
“Steuern auf Zwei-Klassen-Gesellschaft zu”: Alice Weidel warnt vor Corona-Impf-Pflicht

Die AfD-Vorsitzende Alice Weidel hat im ZDF-Morgenmagazin heute, Mittwoch, vor der Einführung einer Corona-Zwangsimpfung gewarnt. “Wir sind absolut gegen eine Impf-Pflicht”, erklärte sie und warf der Bundesregierung vor, trotz gegenteiliger Aussagen an einer solchen zu arbeiten. “Damals hat man auch gesagt, man will keine Mauer bauen”, meinte Weidel und bezog sich damit auf die Behauptungen der SED-Führung in der DDR im Jahre 1961.

Weidel befürchtet Zwei-Klassen-Gesellchaft

Zudem befürchtet Weidel, dass die Einführung von Impfpässen zu einer Zwei-Klassen-Gesellschaft führen werde. In dem Fall käne es nämlich zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit von denen, die sich nicht impfen lassen. Außerdem warf die AfD-Politikerin der Regierung Versagen beim Schutz von Risikogruppen vor. Anstatt sich im Besonderen um Alten- und Pflegeheime zu kümmern, werde das ganze Volk mit Maßnahmen überzogen. Auch die “Pleitewelle” durch den “Lockdown” kritisierte sie.

Weidel vermisst eine “klare Schwerpunktsetzung” zur Bekämpfung des Corona-Virus. Außerdem ist die Regierung ihres Erachtens nach nicht dazu fähig gewesen, genügend Impfstoff zu besorgen, weil sie die Aufgabe in Form einer Bestellung an die EU weitergegeben hat. In diesem Zusammenhang sprach die AfD-Politikerin von einem “Impf-Chaos”.

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