Am Donnerstag wollten wieder hunderte Bürger gegen die Corona-Politik demonstrieren. Eine Demonstration wurde untersagt.

Foto: unzensuriert.at
Corona-Demonstration wegen Vergleich mit Luthers Thesenanschlag untersagt

Am Donnerstag hätten in Linz zwei Demonstrationen gegen die Corona-Politik der schwarz-grünen Regierung stattfinden sollen. Eine der beiden angemeldeten Kundgebungen wurde, wie Wochenblick berichtet, untersagt.

Landhaustür als Metapher

Anlass soll die Ankündigung eines Sprechers des Veranstalters gewesen sein, „bis zum Landhaus marschieren und dort eine Kundgebung abhalten“ zu wollen. Dort wollte man die Forderungen an die Landhaustüre sowie an die Gartentüre von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Landeshauptmann Thomas Stelzer nageln.

Damit wurde auf den berühmten Thesenanschlag von Martin Luther an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg im Jahr 1517 angespielt, der Deutschland und Europa nachhaltig veränderte.

Keine Auseinandersetzung mit Bürger-Wünschen

Dies wertete die Behörde als Straftat, nämlich als vorsätzliche Sachbeschädigung. Und schon war die Veranstaltung untersagt.

Wie sich die Zeiten ändern: 1517 ging es um den Inhalt, aber nicht darum, dass Luther seine Thesen an die Kirchentür nagelte.

Corona-Demo_Linz

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