Von den 740 Mitarbeitern bei IBM Österreich soll bald fast ein Viertel abgebaut werden.

Foto: Clockready / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Kahlschlag bei IBM Österreich: 200 Arbeitnehmer sollen jetzt gekündigt werden

Nun schlägt die durch die Corona-Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung bedingte Wirtschaftskrise auch bei IBM Österreich zu. Bis zu 200 der insgesamt 740 in Wien derzeit bestehenden Arbeitsplätze sollen in naher Zukunft abgebaut werden. Nicht weniger als 145 Arbeitnehmer sind bereits seit Dezember beim Arbeitsmarktservice Wien (AMS) zur Kündigung angemeldet worden. Weitere 55 Kündigungen könnten folgen.

Die Kündigungen sollen bis zum 13. Februar, d.h. binnen eines Monats umgesetzt werden. Derzeit gibt es Verhandlungen wegen eines Sozialplans und einer Kooperation mit dem Wiener Arbeitnehmer-Förderungsfonds (WAFF) betreffend entsprechender Umschulungen.

Seit 2010 bereits mehr als 1.000 Stellen abgebaut

Der weitere Stellenabbau bei IBM ist massiv. Im Jahr 2010 waren am Standort Wien noch insgesamt 1.800 Personen in diesem US-Unternehmen beschäftigt gewesen. Der Umsatz des Wiener Standorts lag im letzten Jahrzehnt stabil bei 400 Millionen Euro jährlich.

Der Hauptsitz von IBM Österreich liegt in Wien-Leopoldstadt. Weitere Niederlassungen gibt es in Salzburg, Linz, Graz, Klagenfurt und in Wattens/Tirol. In Wattens ist auch das derzeit krisengeschüttelte Weltunternehmen Swarovski mit seiner Firmenzentrale beheimatet.

IBM Österreich

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