Pädagoge über Christine Aschbacher: “Ausmaß an geistiger Unschuld enorm” – Unzensuriert

Unschuld vom Lande: Ist Ex-Ministerin Christine Aschbacher (ÖVP) am Bildungssystem oder an ihrer eigenen Naivität gescheitert?

Foto: © Parlamentsdirektion / Thomas Topf
Pädagoge über Christine Aschbacher: “Ausmaß an geistiger Unschuld enorm”

Mit dem Scheitern von Ex-Arbeitsministerin Christine Aschbacher wurde unter Beweis gestellt, wie dünn auch intellektuell die Personaldecke der ÖVP in der Regierungsmannschaft ist. Aus der Analyse des Pädagogen und Autors Christian Schacherreiter in der Tageszeitung Kurier über mangelnde Studierfähigkeit und Sprachdefizite konnten noch mehr Schlussfolgerungen zu Aschbacher und Co im Umfeld von Kanzler Sebastian Kurz gezogen werden.

Fragliche Hochschulreife

Insgesamt sieht der Pädagoge die Hochschulreife in Österreich bei vielen in Gefahr bzw. einfach nicht gegeben. Eine wissenschaftliche Analyse, die auch auf Aschbacher zutreffen könnte:

Es gibt jedes Jahr Schüler, die die Matura mit Ach und Krach bestehen. Sie haben zwar formal die Studienberechtigung, sollten sich aber sehr gut überlegen, ob sie auf einer Hochschule gut aufgehoben sind. Die Ursachen hierfür sind vielfältig: Manche Schüler sind intellektuell überfordert, anderen fehlt es an Motivation, an Durchhaltevermögen oder Frustrationstoleranz.

Fehlendes Problembewusstsein

Generell glaubt Schacherreiter nicht, dass Lehrkräfte und Professoren heute generell mehr durchgehen ließen als früher. Die Methode „Copy Paste“ (Kopieren und Einfügen) sei heute aber allein technisch schon einfacher möglich als früher. Und angesprochen auf die akademisch gescheiterte Aschbacher diagnostiziert der Pädagoge ein enormes Ausmaß an „geistiger Unschuld“:

So viele schwarze Schafe, die sich durchschummeln, gibt es nicht. Bei Frau Aschbacher kann ich nur sagen: Wenn sie ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen gemacht hat, dann ist das Ausmaß an geistiger Unschuld schon enorm.

Das machte Aschbacher wohl dann auch zu einem „dankbaren Opfer“ für den Plagiatsjäger Stefan Weber und seine Analysen.

Christine Aschbacher

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