Die grüne Infrastrukturministerin Leonore Gewessler (hier im Bus mit ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel) färbt die Posten unabhängig vom fachlichen Wissen um. Und die Medien schweigen brüllend.

Foto: Bundesministerium für Finanzen / wikimedia.org (CC BY 2.0)
Grüne Ministerin schmeißt Freiheitlichen trotz Lobeshymne fürs Fachliche aus Aufsichtsrat

Die Umfärbung der Grünen bei den Aufsichtsräten geht munter weiter. Jetzt musste einer aufhören, der von der zuständigen Ministerin sogar ein “Dankschreiben” bekam, das einer Lobeshymne gleicht.

Der grünen Gewessler gefiel die Farbe nicht

Es geht um den früheren freiheitlichen Landeshauptmann-Stellvertreter in der Steiermark, Leopold Schoeggl. Dieser hatte – so schreibt er selbst auf Facebook – bis vor Kurzem die Ehre, Aufsichtsrat der Graz Köflacher-Bahn und Busbetrieb GmbH (GKB) zu sein.

Nun wundert sich Schoeggl, dass er von der grünen Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie, Leonore Gewessler, in seiner Funktion abberufen wurde. Liest man nämlich das „Dankschreiben“ der Ministerin, müsste man zur Ansicht gelangen, Schoeggl sei ein „Super-Aufsichtsrat“ gewesen.

War es also nur die Farbe, die falsch war? Denn fachlich war nichts zu beanstanden, wie Gewessler eindrucksvoll mitteilte.

Fundiertes Fachwissen und Engagement

Jedenfalls überschlug sich Gewessler förmlich mit Lob für den Freiheitlichen. Sie schrieb in ihrem Brief:

Das von Ihnen an den Tag gelegte Engagement, gepaart mit fundiertem Fachwissen, wurde von Ihnen zum Wohle des Unternehmens eingesetzt.
In Ihrer Funktion als Mitglied des Aufsichtsrates der GKB wurden wesentliche Projekt verwirklicht und Entscheidungen getroffen, die für das Unternehmen auch in Zukunft prägend und wichtig sind.
In diesem Zeitraum wurde ein Weg zum Wohle des Unternehmens und damit auch zum Wohle der Republik eingeleitet bzw. beschritten.

Hinterfotziger, als es die grüne Ministerin gemacht hat, kann man eine Umfärbung wohl nicht vornehmen.

Leonore Gewessler / Gernot Blümel

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