Corona-Politik: In den Redaktionstuben des Linzer ÖVP-Volksblatts befindet man, dass es Sebastian Kurz in der Oppositionsrolle derzeit leichter hätte.

Foto: Bundesministerium für europäische und internationalen ANgelegenheiten / Dragan Tatic / flickr (CC BY 2.0)
ÖVP-Volksblatt wünscht sich für Sebastian Kurz die Opposition

In den Reihen der ÖVP scheinen die Nerven im Angesicht der scheiternden Corona-Politik von Kanzler Sebastian Kurz und Co. zunehmend „blank“ liegen. Ein Belegbeispiel liefert wieder einmal das in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz herausgegebene ÖVP-Volksblatt.

Der Linzer Volksblatt Redakteur Herbert Schicho wünscht sich für Kurz nicht weniger als die Opposition in Zeiten der Covid-19-Pandemie:

Vermutlich würden sich Kurz & Kogler in diesen Tagen manchmal wünschen, auf der Oppositionsbank sitzen zu dürfen. Da kann man ungeniert fordern und schimpfen und alles besser wissen.

Volksblatt-Schreiberling beneidet „Kickl-FPÖ“ um Erfolg

Aber damit lässt es der Volksblatt-Schreiberling nicht bewenden. Schicho beneidet offenbar auch die im ÖVP-Jargon als „Kickl-FPÖ“ bezeichnete, erfolgreiche Oppositionspartei um ihre Rolle im demokratischen Widerstand gegen die verfehlte Corona-Politik von Kurz und Co.:

Auch der Kickl-FPÖ taugt es sichtlich, dass sie vom Oppositionsbalkon runterbrüllen kann: Von dort werden Minister angeklagt, ohne für Corona-Opfer Verantwortung übernehmen zu müssen. Ja, auf der Oppositionsbank hat man es gemütlich, auf der Regierungsbank eher schlaflose Nächte.

Erlöser Sebastian Kurz

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