Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch und ihre Partei haben ein Thesenpapier vorgelegt, in dem sie ein Ende des “Lockdown” und den Schutz der besonderen Risikogruppen fordern.

Foto: Nicolaus Fest / flickr.com (CC BY-ND 2.0)
Ziele nicht erreicht: AfD fordert ein Ende des “Lockdown”

Die Alternative für Deutschland hat ein sofortiges Ende des “Lockdown” gefordert. In einem Thesenpapier erklärte die Partei, dass der “Lockdown” seine Ziele nicht erreiche und vor allem der Wirtschaft schade. Die AfD fordert die Öffnung aller geschlossenen Einrichtungen, darunter Hotels, Restaurants, Kirchen und Bildungseinrichtungen, “sofern sie die Einhaltung der Hygienevorschriften jederzeit gewährleisten können”.

Lockdownfolgen für die Wirtschaft

Gleichzeitig sollen die gefährdeten Personengruppen (vor allem ältere Menschen) besonders geschützt werden. Der AfD zufolge beweisen die erhobenen wissenschaftlichen Zahlen, “dass der Lockdown vulnerablen Gruppen keinen Schutz bietet, nachfolgende Generationen mit kaum bezahlbaren Schulden belastet und ganze Wirtschaftszweige irreparabel schädigt.”

Das am heutigen Tage laut dem RND im Anschluss an Beratungen der Fraktionsspitzen aus Bund und Ländern in Berlin vorgestellte Dokument sorgte jedoch bisher medial kaum für Aufsehen.

Medien berichten kaum über Forderung

Neben dem RND befassten sich bisher lediglich rbb24 und das Greenpeace Magazin mit der AfD-Forderung. Dem RND zufolge erklärte die stellvertretende Bundestagsfraktionsvorsitzende Beatrix von Storch zu dem Dokument:

Wir müssen die Alten schützen und nicht die Existenz von Millionen Bürgern zerstören. Die Maßnahmen haben keine wissenschaftliche Basis.

Diese bezeichnete Frau von Storch als “rein willkürlich, unverhältnismäßig und wirklichkeitsfremd.”

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