Nach umfangreichen Ermittlungen konnten Polizeikräfte gestern, Mittwoch, in Wien-Hernals ein “Hotel” ausheben, in dem neben 30 Illegalen auch vier Schlepper logierten.

Foto: BMI / Gerd Pachauer
Es geht weiter wie im Vorjahr: “Hotel” mit 30 Illegalen und vier Schleppern ausgehoben

Unglaubliche 14.000 Asylansuchen gab es im Jahr 2020 – das sind um rund zehn Prozent mehr als 2019, als es noch keine – angeblichen – Corona-Grenzsperren gab. Diese scheinen vor allem für Österreicher und Touristen, die Geld ins Land bringen würden, zu gelten. Illegale Einwanderer können offensichtlich völlig ungehindert in unser Land spazieren und sich hier auf unsere Kosten einnisten, da trotz der immensen Corona-Schulden und der Infektionsgefahr durch tausende ungetestete Migranten das Asylrecht noch immer nicht ausgesetzt ist. Dabei kommen die “Schutzsuchenden” ausnahmslos über meist mehrere sichere Länder nach Österreich. Von “Flucht” oder Verfolgung kann also keine Rede sein.

Internationale Schlepperbande mit eigenem Umschlagplatz

Und heuer scheint es im gleichen Stil weiterzugehen. Jüngster Fall: Im Zuge von umfangreichen Ermittlungen gegen eine international agierende Schlepperorganisation ist es dem Landeskriminalamt nun gelungen, ein “Hotel” in Wien-Hernals auszuforschen, das als Unterkunft sowohl für Schlepper, als auch Geschleppte dienen soll. Informationen zu dieser Örtlichkeit kamen auch aus Deutschland (und wurden im Gegensatz zu den deutschen Meldungen über den späteren Wien-Terroristen auch verwertet).

Großeinsatz nach umfangreichen Ermittlungen

Aus diesem Grund und Erkenntnissen aus eigenenn Observationen wurde gestern, Mittwoch, gegen 10.00 Uhr Vormittag eine geplante Zugriffsaktion gegen die mutmaßlichen Schlepper in dem “Hotel” durchgeführt. Neben den zuständigen Ermittlern des Landeskriminalamts Wien waren auch Kräfte des Stadtpolizeikommandos Ottakring, der Bereitschaftseinheit, der Abteilung für Fremdenpolizei und Anhaltevollzug (AFA) und Beamte der WEGA anwesend. Darüber hinaus beteiligten sich Mitarbeiter des Büros für Sofortmaßnahmen der Stadt Wien, der Finanzpolizei und der zuständige Staatsanwalt an der Aktion.

“Balkanroute” offensichtlich keineswegs dicht

Insgesamt wurden in dem “Hotel” vier mutmaßliche Schlepper (38, 57 Stbg.: Ägypten sowie 43, Stbg.: Jordanien und 58, Stbg.: Österreich) und 30 mutmaßliche Geschleppte im Alter zwischen 20 und 30 Jahren festgenommen. Einige Mobiltelefone und Bargeld im mittleren vierstelligen Eurobereich wurden sichergestellt. Seither finden die Einvernahmen statt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die geschleppten Personen über die Balkanroute nach Österreich gebracht worden waren. Quelle: LPD Wien

Auch in Oberösterreich illegale Syrer in Auto erwischt

Der Fall in Wien ist nicht der einzige dieser Tage: Am Montag gegen 21.00 Uhr wurde in St. Florian am Inn ein Pkw (Bezirk Schärding, OÖ) samt Insassen einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Auf den Vordersitzen saßen ein 35-jähriger Österreicher und ein 38-jähriger Syrer, beide aus dem Bezirk St. Pölten-Land. Im Fond fuhren drei syrische Staatsangehörige im Alter von 23, 25 und 36 Jahren mit. Die Letztgenannten befanden sich unrechtmäßig im Bundesgebiet und sollten eigentlich nach Deutschland gebracht werden. Nachdem sie noch an Ort und Stelle einen Asylantrag stellten, wurden sie zur Fremdenpolizei nach Wels gebracht. Wegen des Verdachts der Schlepperei wurden Fahrer und Beifahrer festgenommen und über Auftrag der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis in die Justizanstalt Ried im Innkreis eingeliefert. Quelle: LPD Oberösterrreich

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