Sucharit Bhakdi – seit Anbeginn scharfer Kritiker der “Lockdown”-Politik – ruft erstmals die Bürger zu einer Demonstration gegen die Regierenden auf.

Foto: FPÖ-TV / YouTube
Bhakdi ruft zu Großdemo am 31. Jänner auf – Nehammer will Versammlungsfreiheit einschränken

Die Angst der Regierung vor dem seit einem Jahr mit massiven Einschränkungen geknechteten Volk wird immer größer. Im heutigen Ö1-Mittagsjournal äußerte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) den geradezu flehentlichen Wunsch, Gesundheitsminister Anschober möge eine Maximalzahl an Teilnehmern regierungskritischer Kundgebungen festlegen. Indessen ruft auch der renommierte Infektionsepidemiologe-Professor Sucharit Bhakdi zur Teilnahme an der nächsten Großdemonstration am 31. Jänner in Wien auf.

Nehammer als Demokratiegefährder

Nehammers Auftritt im ORF-Radio rief umgehend scharfe Kritik des freiheitlichen Sicherheitssprechers Hannes Amesbauer hervor. Nehammers Vorschlag ist für ihn „nichts anderes als ein Anschlag auf die Versammlungsfreiheit all jener, die dann auf einer Demonstration keinen Platz mehr haben“. Wer so etwas fordere, der sei „ein Demokratiegefährder, umso mehr als dieser Wunsch offenbar Ausfluss der panischen Angst der Regierung vor dem Volk ist – also vor dem Souverän der Demokratie“.

Innenminister vergleicht Demonstranten mit Terroristen

Sauer stieß Amesbauer auch der neuerliche Vergleich der zigtausenden friedlichen Kundgebungsteilnehmer mit Rechtsextremen und diesmal sogar mit islamischen Terroristen auf. „Auf eine noch kürzere Formel gebracht bedeutet das: Wer Kurz und Co. kritisiert, ist ein Terrorist. Weißrussland lässt grüßen“, so Amesbauer, der sich zugleich überzeugt davon zeigte, dass sich die Regierungskritiker von den Drohgebärden des „Anti-Terror-Versagers“ im Innenministerium nicht einschüchtern lassen.

Enorme Mobilisierung für 31. Jänner in Wien

Dafür spricht auch die enorme Mobilisierung für die nächste Großkundgebung, die am 31. Jänner um 13 Uhr unter dem Motto „Für die Freiheit – Gegen Zwang, Willkür, Rechtsbruch“ auf dem Wiener Maria-Theresien-Platz stattfinden wird. Nun hat sich der vielen Österreichern aus seinen Auftritten bei dem von der Regierung ungeliebten, aber umso erfolgreicheren Privatsender Servus-TV bekannte Infektionsepidemiologe Bhakdi an die Bürger gewandt.

Bhakdi: Bevölkerung muss Regierung zur Umkehr zwingen

Für Bhakdi sind die Menschen auf der Straße die einzigen, die die Regierung zur Umkehr bewegen können:

Es kann nur eine Lösung geben, nämlich dass die Bevölkerung die Regierung zwingt umzudrehen – friedlich, aber mit Bestimmtheit!

Für Kanzler Kurz gebe es nur noch zwei Auswege: Mit einer Umkehr zum Helden zu werden – oder als Verbrecher in die Geschichtsbücher einzugehen.

Sucharit Bhakdi

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