In der chinesischen Stadt Wuhan wurde am 23. Jänner 2020 weltweit erstmals ein Corona-“Lockdown” verordnet.

Foto: 于/Yu 回/Hui / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0)
“Lockdown”-Jahrestag: Chinesische Stadt Wuhan wurde vor einem Jahr abgeriegelt

In der chinesischen Stadt Wuhan wurde heute, am 23. Jänner, ein besonderes Jubiläum gefeiert. Vor einem Jahr war die Stadt von den Gesundheitsbehörden wegen des Coronavirus abgeriegelt worden. Ende 2019 soll das Virus offiziell in der zentralchinesischen Stadt festgestellt worden sein. Innerhalb weniger Wochen hatte sich Covid-19 dann in der Stadtbevölkerung ausgebreitet.

Mit einem “Lockdown” inklusive Ausgangssperren wurde die gesamte Wohnbevölkerung nicht weniger als 76 Tage in ihren Häusern eingesperrt. Kurz darauf wurde die gesamte Provinz Hubei mit den gesundheitspolizeilichen Maßnahmen unter Quarantäne gestellt.

Corona überwunden

Während heute weltweit zahlreiche Länder gegen die Ausbreitung von Corona mit “Lockdowns” kämpfen, erinnert in Wuhan nichts mehr an die Geisterstadt zwischen Jänner und Anfang März 2020. Öffentliche Verkehrsmittel, Parks und Bars sind seit langem ohne Einschränkungen, d.h. ohnw Betriebsschließungen oder Maskentragepflicht für die Bevölkerung benützbar. Einwohner der Millionenstadt sind sich einig, dass das Leben wieder so wie vor der Corona-Zeit stattfindet.

Aktuell hält sich ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Wuhan auf. Die Gesundheitsexperten sollen die Ursprünge des Coronavirus in China erforschen. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fledermäuse die ursprünglichen Wirte der Coronaviren waren. Spannend bleibt, welche Rolle ein Forschungslabor in Wuhan dabei gespielt haben  könnte.

Wuhan

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