Obwohl die “No-Way”-Politik von Innenminister Matteo Salvini einst so erfolgreich war, halten es linke Politiker für sinnvoller, Asylanten übers Mittelmeer nach Sizilien “retten” zu lassen.

Foto: Eric Gaba / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0)
Migration im Steigen: Linkes Schlepperschiff bringt erneut 373 Illegale nach Sizilien

Seit Matteo Salvini von der Lega nicht mehr in Italien mitregiert, lassen die Behörden wieder zahllose illegale Einwanderer übers Mittelmeer ins Land. Und das zieht immer mehr “Seenotretter” an, die ihre “Geretteten” von der libyschen Küste übers ganze Mittelmeer schippern, um sie dann in einem italienischen Hafen auszuladen. So haben die lokalen Behörden dem Schlepperschiff “Ocean Viking” der linken NGO “SOS Méditerranée” einen Hafen auf Sizilien für die 373 illegalen Migranten an Bord zugewiesen.

Babys und Kinder an Bord?

“Wir haben eine weitere langwierige Wartezeit auf See befürchtet ohne Zuweisung eines sicheren Ortes, so wie wir es in der Vergangenheit leider oft erleben mussten”, behauptete eine Sprecherin der Organisation. Angeblich habe sich das Wetter im Mittelmeer zuletzt massiv verschlechtert. “Die zahlreichen Babys und kleinen Kinder an Bord leiden besonders unter Seekrankheit. Auch deshalb hatten wir Sorge vor einer langen Wartezeit auf See”, heißt es von Seiten der NGO. Warum die vielen Babys der langen Reise ausgesetzt wurden, anstatt sie, wie es das internationale Seerecht fordert, im nächsten sicheren Hafen an Land zu bringen, erklärte die Sprechern nicht – und kein Journalist fragte danach.

Ob ihre Aussagen überhaupt stimmen, ist schwer zu überprüfen. Von den etablierten Medien wie dem Spiegel, der Zeit oder tagesschau.de sind jedenfalls keine Bilder von geretteten Kindern oder Babys überliefert. Dafür gibt es bei einem der betreffenden Artikel ein Titelbild, auf dem, wie üblich, ausschließlich junge Männer zu sehen sind.

Journaliste nicht an Widersprüchen interessiert

Die NGO-Sprecherin wurde von den ach so investigativen Journalisten aber auch nicht zu diesem Widerspruch befragt. Stattdessen ließ man sie in den Medien mahnen, dass es eine europäische Lösung zur Aufnahme von Migranten in der EU geben müsse. Das Männer wie Salvini und auch Viktor Orbán das Problem bereits eingedämmt hatten und dafür von der EU gescholten wurden, kam nicht zur Sprache. Stattdessen blieb die Sprecherin bei der Behauptung, die “Ocean Viking” hätte am Donnerstag und Freitag in drei Einsätzen 165 Minderjährige aus Seenot gerettet, die zu 80 Prozent allein gereist seien. Darunter befänden sich gar 21 Neugeborene und Kleinkinder. Zudem seien vier Schwangere unter den Migranten. Belege für diese Aussage gibt es keine.

Mittelmeer

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