In einer Mail verspricht ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz, dass Mitarbeiter und deren im gemeinsamen Haushalt lebende Angehörige vor der restlichen Bevölkerung geimpft würden.

Foto: Gregor Tatschl / wikimedia.org (CC-BY-SA-2.0)
Auch ORF-Generaldirektor zählt zu den unmoralischen Impf-Vordränglern

Auch der ORF hat in den vergangenen Tagen Bürgermeister, die sich beim Impfen vorgedrängt haben, beim Nasenring durch das Fernsehen gezogen. Dabei zählt der Staatsfunk selbst zu den unmoralischen Impfvordränglern.

Wrabetz verspricht in Mail frühere Imfpung für Mitarbeiter

Kritik daran übte Ferdinand Wegscheider in seinem satirischen Servus-TV-Wochenkommentar „Der Wegscheider“, der einen Zack-Zack-Bericht über eine Mitarbeiter-Mail von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz einblendete. Warbetz schrieb freudebringend:

In intensiven Gesprächskontakten mit dem Gesundheitsministerium dürfte es uns gelungen sein, den ORF als „kritische Infrastruktur“ in die Tranche II der Bundes-Impfstrategie zu bringen. Dies ist angesichts der Impfstoff-Zulassung in der EU (Erzeuger BionTech und Pfizer) von Bedeutung und sollte dazu führen, dass der ORF Ende Februar / Anfang März 2021 über eine ausreichende Dosenzahl verfügen wird.

23. Jänner – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider

Keine Moral-Schelten, keine Rücktrittsaufforderungen

Dadurch sei es möglich, alle ORF-Mitarbeiter und auch deren im gemeinsamen Haushalt lebende Angehörige schon vor der restlichen Bevölkerung zu impfen. Die Rede ist von rund 10.000 Dosen für das ORF-Impf-Paket.

Seltsamerweise, bemerkte Welscheider in seinem Kommentar, habe sich darüber kein Politiker beschwert. Es hätte weder Moral-Schelten, noch Rücktrittsforderungen gegeben durch Journalisten und TV-Anstalten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

Alexander Wrabetz

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