FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl forderte die Regierung auf, endlich wieder in ein Klima des Optimismus zu kommen anstatt weiter Angst- und Panikpolitik zu betreiben.

Foto: FPÖ
„Aluhut“-Träger rehabilitiert: Neue Zählweise der WHO beschädigt Glaubwürdigkeit von Schwarz-Grün

Die geänderte Zählweise der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezüglich Corona-Infizierten würde alle Corona-Maßnahmen der schwarz-grünen Regierung ad absurdum führen, sagte FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl bei der Pressekonferenz, heute, Dienstag.

PCR-Tests reichen für Diagnose nicht aus

Die WHO informierte nämlich, dass PCR-Tests für eine CoV-Diagnose allein nicht ausreichen würde. Es brauche dazu auch die Krankengeschichte des Patienten und eine Untersuchung durch einen Arzt. Jetzt, so Kickl, seien Infektionszahlen und die Zahl an Todesfällen neu zu bewerten, außerdem würden damit alle Wissenschaftler, die diese Ansicht schon immer vertreten hätten und dafür als Aluhutträger oder Corona-Leugner denunziert wurden, in ihren Aussagen bestätigt. Kickl sagte:

Das Labor hat noch nie eine Diagnose gemacht, es waren immer die Ärzte. Durch die neue Zählweise der CoV-Kranken ist der Dreh- und Angelpunkt des Corona-Managements der schwarz-grünen Regierung ad absurdum geführt, ÖVP-Kanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober von den Grünen haben nun ein riesiges Glaubwürdigkeitsproblem.

Kickl forderte die Regierung auf, endlich zu einer positiven Strategie über zu gehen, statt weiter bei ihrer Angst- und Panikmache zu bleiben. Man müsse endlich „in ein Klima des Optimismus“ kommen.

Anzeige gegen Anschober wegen Amtsmissbrauchs

Die von Kickl vorige Woche angekündigte Anzeige gegen Gesundheitsminister Rudolf Anschober wegen Amtsmissbrauchs sei im „Endstadium der Formulierung“, berichtete er. Kernpunkt ist der Vorwurf, die von Anschober erlassenen Verordnungen seien nicht durch das Covid-19-Maßnahmengesetz gedeckt, zum anderen habe Anschober Verordnungen nach demselben Prinzip erlassen wie jene, die durch den Verfassungsgerichtshof (VfGH) aufgehoben wurden.

Kickl als Redner bei Demo in Wien

Schließlich kündigte der FPÖ-Klubobmann an, bei der Wien-Demo am 31. Jänner als Redner aufzutreten. Es sei ihm ein „inneres Anliegen” und er wolle einen Schritt außerhalb des Parlaments setzen. Die Kundgebung unter dem Titel „Freiheit, gegen Zwang, Willkür und Rechtsbruch“ findet am Sonntag, 31. Jänner, um 13 Uhr, auf dem Maria-Theresien-Platz zwischen dem Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum statt. Kickl sagte in der Pressekonferenz, dass er von den Organisatoren eigeladen wurde, dort eine Rede zu halten. Und diese Einladung habe er angenommen.

Protest gegen „Corona-Wahnsinn“

Kickl wolle damit Seite an Seite mit den friedlichen Menschen für einen „Stopp des Corona-Wahnsinns“ demonstrieren, gegen eine Regierung, die sogar daran arbeite, den Bewegungsradius der Österreicher einzuschränken, aber auch gegen ÖVP-Innenminister Karl Nehammer, der zehntausende Teilnehmer einer Kundgebung ins Eck von Rechtsextremen und Corona-Leugner stelle.

Herbert Kickl

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