Schwarz-Grün ist es mit seinen Maßnahmen nicht gelungen, Bewohner in Alten- und Pflegeheimen vor Covid-19 zu schützen. Fast 44 Prozent der “Corona-Toten” starben in Alters- oder Pflegeheimen.

Foto: sabinevanerp / pixabay.com
Alten- und Pflegeheime: Schon mehr als 3.100 Tote österreichweit

Unzensuriert-Leser erinnern sich noch an einen Bericht aus dem Dezember letzten Jahres, der sich mit den Todeszahlen in Wiener Seniorenheimen im Zusammenhang mit Covid-19-Infektionen beschäftigte. Unzensuriert.at ersuchte in Folge um Auskunft vom zuständigen Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Eine Antwort langte aber nicht ein – man redet ja nicht mit jedem.

500 Todesfälle in Wiener Heimen

Mittlerweile hat auch Wien aufgrund einer parlamentarischen Anfrage Zahlen nennen müssen. 506 Personen sind mit Stand 18. Jänner 2021 bisher in Alten- und Pflegeheimen an oder mit dem Virus gestorben (eine genaue Differenzierung wird hier noch immer nicht getroffen), wobei allerdings keine Trennung zwischen diesen Einrichtungen durchgeführt wurde. Insgesamt sind in Wien 1.305 Menschen gestorben, die älter als 65 Jahre waren.

Bundesregierung konnte Senioren nicht schützen

Alle anderen Bundesländer mussten ebenfalls Daten melden: 3.104 Todesfälle betrafen Personen in Alten- und Pflegeheimen. Insgesamt gab es bundesweit 7.122 Todesfälle, die an oder mit Corona gestorben sind. Die meisten Todesfälle gab es in der Steiermark, das 1.491 gemeldet hat. Die Steiermark hat auch mit 814 die meisten “Corona-Toten” in den Alten- und Pflegeheimen.

Der schwarz-grünen Bundesregierung ist es somit nicht gelungen, jene Gruppen zu schützen, die ein erhöhtes Risiko haben, an Covid-19 zu sterben.

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