Offensichtlich werden schon viele Schüler gemobbt, weil sie sich nicht “freiwillig” auf das Coronavirus testen lassen oder keine FFP2-Maske tragen, was laut Bildungsministerium beides gar nicht vorgeschrieben ist.

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Schüler müssen nun Chaos-Verordnungen ausbaden: Mobbing-Vorwurf in Salzburg

In der Volksschule Rif-Hallein (Tennengau) soll ein Volksschüler von der Lehrerin ausgegrenzt worden sein, weil dieser keinen freiwilligen Test gemacht hat.

Kind darf sich Mitschülern nicht nähern

Das berichtet die FPÖ-Landesparteichefin Salzburgs, Marlene Svazek, heute, Donnerstag, auf ihrer Facebook-Seite und nimmt damit Bezug auf einen Artikel in der Kronen Zeitung unter dem Titel „Volksschüler ohne Test von Lehrerin ausgegrenzt“.

Der Schüler wäre weggesetzt worden und dürfe sich seinen Mitschülern nicht mehr nähern, so Svazek, die auch die Stellungnahme der Volksschul-Direktorin Rosmarie Böhm-Hofer zu diesem Fall in der Krone veröffentlichte:

Wir wollen nicht, dass sich jemand ansteckt. Wenn man sich nicht testen lässt, muss man das als Konsequenz ertragen.

Svazek: “Das ist Ausgrenzung und Mobbing”

Für Svazek handelt es sich dabei eindeutig um Ausgrenzung und Mobbing. Sie schreibt auf Facebook:

Zu diesem – offenbar an mehreren Schulen – an den Tag gelegten Verhalten von Lehrerinnen, die sich Pädagogen schimpfen, fiele mir wirklich viel ein. Eines ist aber fix, wer Kinder als Pädagogin ausgrenzt, vor der Klasse bloßstellt und mobbt, richtet einen teils irreversiblen Schaden an unseren Kleinsten an. Wir fordern disziplinarrechtliche Konsequenzen für derartiges Verhalten. Die Testungen sind FREIWILLIG. Immerhin geht es hier um unsere Kinder, die Zukunft dieser Gesellschaft, und deren Schutz. Dafür werden wir auch weiterhin kämpfen.

Tatsächlich ist von Zwangstestung im Erlass des Bildungsministeriums keine Rede, Schüler können nicht einmal gezwungen werden, eine FFP2-Maske zu tragen, wie unzensuriert ausführlich berichtete.

HTL-Schüler berichtet von neunstündigem FFP2-Maskenzwang

Dennoch wurde uns folgende Nachricht aus der HTL-Braunau (anonyme)  zugespielt:

Ich besuche die erste Klasse der HTL Braunau. Ich war am Mittwoch, den 27.01.2021, in der Schule, da wir einen Test hatten. In der ersten Stunde wurden wir von einem Lehrer zu den “freiwilligen” Corona-Tests gezwungen. Außerdem mussten wir den ganzen Tag (9 Stunden) die FFP2-Masken tragen, obwohl das offiziell in Schulen nicht vorgeschrieben ist. Ich hoffe, sie können etwas dagegen unternehmen und würde mich über eine Lösung des Problems sehr freuen.

HTL-Direktor widerspricht Darstellung des Schülers

Unzensuriert fragte beim Direktor der HTL-Braunau, Hans Blocher, nach. Dieser meinte, dass diese Darstellung des Schülers nicht den Tatsachen entspreche. In der HTL-Braunau würde alles auf Freiwilligkeit basieren, wer möchte, könne in einer kleinen Gruppe in der Schule oder von zu Hause aus unterrichtet werden. Es gebe keine Verpflichtung für Antigentests und auch keine Verpflichtung, eine FFP2-Maske zu tragen. Blocher sagte weiters:

Gestern, Mittwoch, waren sieben Schüler in meiner Klasse. Vier hatten sich freiwillig getestet, drei nicht. Das war für uns kein Problem.

Wieso es trotzdem zu dieser anonyme Anschuldigung kam, konnte nicht geklärt werden. Jedenfalls ist die Vorgangsweise dieser Schule völlig korrekt.

Wer möchte, kann “unzensuriert” über seine Schulerlebnisse nach den chaotischen Verordnungen des ÖVP-Bildungsministeriums informieren. Wir gehen der Sache dann gerne nach und berichten gegebenenfalls auch darüber.

Mobbing Schule

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