850 Anzeigen hat es laut Innenminister Nehammer gestern, Sonntag, bei Spaziergängen in Wien gegeben, die wohl allesamt haltlos sind.

Foto: unzensuriert.at
Schlechte Chancen für Nehammers Anzeigen-Wahn: Leute waren nur spazieren

Während Medien wie die Internetseite der Tageszeitung Heute weiterhin frech von „Corona-Leugnern“ berichten, war vom mittlerweile mehr als rücktrittsreifen Innenminister Karl Nehmmer (ÖVP) zu erfahren, dass es beim gestrigen Spaziergang in Wien 850 Anzeigen durch die Polizei gegeben habe (was bei rund 10.000 Demonstranten/Spaziergängern ein bescheidener Anteil von 8,5 Prozent ist). Zudem besteht laut diversen Zeugenaussagen der Verdacht, dass willkürlich Gruppen von Menschen von der Polizei eingekreist und zur Angabe ihrer Identität gezwungen wurden, während andere unbelästigt weiterspazierten.

Keine Demo, sondern Spaziergang

Der Physiker und SPÖ-nahe Werner Gruber meinte in einem Interview mit oe24.at, dass beim Demonstrationsrecht es zwar Maskenpflicht und Abstand etc. gäbe. Durch den Umstand, dass es gestern, Sonntag, keine angemeldete Demonstration gab (die waren ja untersagt), galten diese Regeln seiner Meinung nach allerdings nicht. Die Menschen waren eben alle spazieren. Und nur im Marktgebiet sei das Tragen von Masken und der Abstand verpflichtend. Über die sozialen Medien verbreiten sich aktuell Grubers Aussagen.

Kein Podium, kein Redner – also auch keine Versammlung

Die Ansammlung von Menschen habe zwar ausgesehen wie eine Demonstration, allerdings war es juristisch keine, ist der Physiker überzeugt: „Es sind Leute, die spazieren gehen, nicht mehr und nicht weniger.“ Auch keine Versammlung habe stattgefunden, da es kein Podium gegeben habe, auf dem Redner zu den Menschen gesprochen hätten, so Gruber auf das Nachhaken des Moderators.

Somit dürfte die “Demo”, von der fälschlicherweise zahlreiche Massenmedien empört berichten, für die meisten Menschen, die eben nur spazieren waren, keine Konsequenzen haben. Nehammes Anzeigen-Wahn, vollstreckt durch die Polizisten, dürfte somit wohl „für die Fisch“ gewesen sein.

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