Auch Bundespräsident Van der Bellen übt Kritik an Russland. Auf Facebook hat er sich damit aber keine Freunde gemacht.

Foto: Peter Lechner / HBF
Jetzt blamiert sich auch Van der Bellen mit Russland-Kritik

Gestern, Dienstag, sorgte Bundeskanzler Sebastian Kurz mit einer Entgleisung gegen Russland auf Twitter für Empörung. Nun legte auch unser grüner Bundespräsdent Alexander Van der Bellen nach. Auf Facebook ließ er ausrichten:

Ich bin äußerst bestürzt über das Urteil gegen Alexej Navalny Алексей Навальный und die Festnahmen zahlreicher friedlicher DemonstrantInnen und JournalistInnen in Russland und appelliere für ihre Freilassung.  Das Urteil verletzt die internationalen Menschenrechtsbestimmungen, zu denen sich Russland selbst verpflichtet hat.  Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit dürfen nicht in Frage gestellt werden. (vdb)

https://www.facebook.com/alexandervanderbellen/posts/3998634866848192

Keine drei Stunden später gab es mehr als 600 Kommentare, in denen Van der Bellen nahezu von fast jedem Schreiber kritisiert wird. Der Tenor: Van der Bellen möge einmal die Zustände im eigenen Land anprangern, wo die Meinungsfreiheit untergraben wird, anstatt andere Staaten zu kritisieren. Kritik, die trotz der Vielzahl beim Bundespräsidenten wohl auf taube Ohren stoßen wird.

Alexander Van der Bellen

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