Die österreichischen Schreckensmeldungen über Tirol erzeugen Reaktionen, die schmerzhaft sind – allerdings nicht für die schwarz-grüne Regierung. Denn Markus Söders Androhung, Österreich zum “Mutationsgeebiet” zu erklären, müssen die Unternehmer ausbaden.

Foto: Пресс-служба Президента Российской Федерации / wikimedia.org (CC-BY-4.0)
„Die Geister, die ich rief“: Söder will Österreich zu Mutationsgebiet erklären

Geschlossene Hotels und Pensionen: Die Corona-Maßnahmen der Regierung haben die Tourismusbranche tief in die Krise gestürzt. Es fehlen die zahlenden Gäste vor allem aus der Bundesrepublik Deutschland. Gleichzeitig wird Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nicht müde, den Österreichern zu erklären, dass er und seine schwarz-grüne Regierung im Kampf gegen Covid-19 alles richtig gemacht haben und machen.

Schreckensmeldungen zeigen Wirkung

Seine unaufhörliche Angstmacherei zeigt Wirkung: Die Menschen benehmen sich wie Lemminge und tragen ihre Masken mit Fassung. Sehr zur Zufriedenheit von Kurz und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).

Dass das Angstschüren auch weitere Kreise zieht, die wiederum die Bevölkerung auslöffeln muss, zeigt das Kurz-Pendant in Bayern, CDU-Ministerpräsident Markus Söder. Er will Österreich zum „Mutationsgebiet“ erklären und die Grenzen dichtmachen. Dann dürfe man nur noch mit einem negativen Test einreisen.

Schengenabkommen außer Kraft

Ausnahmen soll es keine geben, Schengenabkommen hin oder her. Die Bundesregierung in Berlin will laut Bild-Zeitung dem Wunsch von Söder entsprechen. Dann wird die Einreise unterbunden sein. Ob dies auch für Asylanten gilt?

Markus Söder

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