Mediale Unabhängigkeit sieht anders aus: Der WDR beugt sich einem inszenierten “Shitstorm”, an dem auch SPD-Chefin Saskia Esken (hier im Bild mit Co-Parteivorsitzendem Walter Borjans) beteiligt war. Konkret geht es um eine Folge von “Die letzte Instanz”.

Foto: Olaf Kosinsky / wikimedia.org (CC BY-SA 3.0-de)
Nach Sendungskritik von links: Der WDR will noch “diverser” werden

Nachdem es zu einer massiven Kritik an der WDR-Diskussions-Sendung “Die letzte Instanz” und darin enthaltenen Aussagen über Rassismus und politische Korrektheit gekommen war, hat der Sender nun eine Arbeitsgruppe gegründet, um “noch diverser” zu werden, wie rnd.de berichtete.

Medialer Kniefall vor “politisch Korrekten”

“Die Kollegen beschäftigen sich zum einen mit möglichen strukturellen Folgen und zum anderen auch mit der Frage, wie der WDR im Programm die laufende Diskussion und Kritik aufgreifen kann”, teilte der über die GEZ finanzierte öffentlich-rechtliche Sender mit. Außerdem behauptete der WDR, sich beim Thema “interkulturelle Vielfalt” schon seit Jahrzehnten zu engagieren. “Aus diesem Grund trifft uns die berechtigte Kritik an der Sendung auch besonders hart”, heißt es von dort.

Inszenierter “Shitstorm” zwingt WDR in die Knie

Die Integrationsbeauftragte des WDR, Iva Krtalic, kündigte Ideen und Vorschläge an, “wie wir unser bisheriges Engagement intensivieren und Maßnahmen schneller umsetzen und weiterentwickeln können”. Dabei betonte sie: “Laut einer Studie der Neuen Deutschen Medienmacher zur kulturellen Vielfalt in den Medien sind wir Vorreiter auf dem Gebiet. Es kränkt mich, dass viele Menschen, die die Sendung gesehen haben, jetzt ein ganz anderes Bild von uns haben.” Damit haben die Linken, die vor Kurzem gegen die ihnen politisch nicht in den Kram passende Sendung einen sogenannten “Shitstorm” entfesselten, einmal mehr gesiegt, denn man beugt sich nun ihren politisch korrekten Wünschen.

Entschuldigungs-Orgie für freie Meinungsäußerung

Laut Krtalic führe der WDR “eine auf Diversität ausgerichtete Auswahl der journalistischen Volontäre durch, so daß in den letzten Jahren der Anteil der Volontäre mit einem Migrationshintergrund über 30 Prozent lag”. Dieses Jahr betrage die Quote angeblich sogar 38 Prozent.

Nach der Sendung hatten sich mehrere Studiogäste für ihre Aussagen entschuldigt. Zuvor gab es in den sozialen Medien einen Sturm der Entrüstung, an dem sich, wenig überraschend, auch die derzeitige SPD-Chefin Saskia Esken beteiligt hatte. Die SPD-Führerin nahm also Einfluss auf die angeblich unabhängigen Medien, und das für alle öffentlich sichtbar. “Mir fehlen die Worte. Das ist wirklich nur noch zum Schämen”, behauptete sie auf “Twitter”. Das ist es tatsächlich – allerdings eher hinsichtlich der offensichtlich in Deutschland nicht mehr möglichen freien Meinungsäußerung…

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