Die Wiener Kinos sind durch die Befehls- und Zwangsmaßnahmen der österreichischen Bundesregierung finanziell schwer betroffen.

Foto: Otto Normalverbraucher / Wikimedia (CC-BY-SA-2.0-AT)
Wiener Kinos sind durch Betriebsschließung schwer getroffen

In der Tourismus- und Freizeitwirtschaft wird im Zusammenhang mit den durch die Bundesregierung verordneten Betriebsschließungen vor allem die Gastronomie und die Beherbergungsbranche genannt. Aber auch die Lichtspieltheater, also die Kinos, sind österreichweit schwer von den gesundheitspolitischen Befehls- und Zwangsmaßnahmen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Die Grünen) getroffen.

Während die 31 Wiener Kinos, die in Summe immerhin 164 Kinosäle bespielen, 2019 noch ein Plus von 2,7 Prozent Besuchern verzeichnen konnten, bescherte ihnen die schwarz-grüne Corona-Politik das schlechteste Jahr aller Zeiten.

Internationale Corona-Maßnahmen wirken sich aus

Aber nicht nur die innerösterreichischen Covid-19-Maßnahmen haben einen massiv negativen Einfluss auf die heimischen Kinos. Der Branchensprecher der Wiener Kinos, Christian Dörfler, weist auf die internationalen Corona-Maßnahmen und Verflechtungen hin, die auf Wien als Kinostandort durchschlagen:

Die meisten Filme werden nur dann in die Kinos gebracht, wenn die wesentlichen Absatzmärkte auch bespielt werden können. Darauf haben wir in Österreich leider überhaupt keinen Einfluss.

Metropol Kino Wien

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