Das marxistisch regierte Venezuela sucht sein Heil in einer Verimpfung des russischen Spuntnik-V-Produkts, kann aber vorerst nnicht zahlen.

Foto: jochenpippir / pixabay.com
Marxistisches Venezuela verimpft russischen Sputnik-Impfstoff

Die alte marxistische Waffenbrüderschaft zwischen Venezuela und Russland scheint auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht zu wanken. Das südamerikanische Land unter Führung des autokratischen Staatspräsidenten Nicolas Maduro verimpft den russischen Sputnik-Impfstoff an seine Bevölkerung. In einer ersten Lieferung aus Russland wurden 100.000 Impfdosen der Marke Sputnik V angeliefert.

Für Staatsführer Maduro ist es ein „historischer Tag“, da jetzt mit einer ersten Stufe der „Immunisierung“ gegen Corona begonnen werden könne. Das ließ er seine Landsleute auf Twitter wissen.

Für Maduro ist Sputnik V „sicherster Impfstoff“

Für Maduro ist Sputnik V der „sicherste Impfstoff“ im Einsatz gegen die Corona-Pandemie. In diesem Zusammenhang forderte er das venezolanische Gesundheitspersonal, Polizei und Militärangehörige sowie Mitarbeiter im Sozialwesen und bei den staatlichen Verwaltungsbehörden auf, sich impfen zu lassen.

Allein im ersten Quartal 2021 sollen aus Russland insgesamt zehn Millionen Impfdosen geliefert werden. Venezuela soll dafür 200 Millionen US-Dollar an Russland überweisen.

300 Millionen US-Dollar der Bank of England als Kapital

Um die russischen Impfstoffe bezahlen zu können, benötigt der marxistische Präsident allerdings die Unterstützung der konservativ-liberalen Opposition in Venezuela. Auf Konten der britischen Bank of England in London liegen immer noch 300 Millionen US-Dollar. Diese Mittel sind allerdings nach einem von der Opposition unter Juan Guaidó erwirkten Gerichtsurteil für den Zugriff aus Caracas gesperrt.

Nur wenn Guaidò und seine Mitstreiter grünes Licht geben und die eigentlich dem venezolanischen Staat gehörenden Finanzmittel freigeben, könnte eine Bezahlung der russischen Impfstoffe erfolgen. Politische Beobachter sind gespannt, welches Zahlungsziel Moskau den Venezolanern für die Begleichung der Spuntik V-Rechnung einräumen werden. Maduro mobilisierte bereits in der Testphase menschliche “Versuchskaninchen” unnter der Bevölkerung für die Verimpfung von Sputnik V. 

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