US-Präsident Joe Biden scheitert mit Haushalts-Chefin im Senat – Unzensuriert

US-Präsident Joe Biden muss seine Kandidatin für den mächtigen Posten der Budgetverantwortlichen im Weißen Haus, Neera Tanden, wieder zurückziehen.

Foto: Gage Skidmore / flickr.com (CC BY-SA 2.0)
US-Präsident Joe Biden scheitert mit Haushalts-Chefin im Senat

Seine erste schwere Niederlage musste der demokratische US-Präsident Joe Biden jetzt bei einer für seine Administration wesentlichen Personalentscheidung einstecken. Biden wollte eigentlich seine Kandidatin Neera Tanden zur mächtigen Haushalts-Chefin im Weißen Haus nominieren. Jetzt musste der US-Präsident seinen Personalwunsch aber wieder zurückziehen. Grund dafür ist, dass der US-Senat einer Bestellung von Tanden als Budgetverantwortlicher nicht seine Zustimmung geben wollte.

Tanden hatte noch vor der formalen Abstimmung ihre Kandidatur zurückgezogen, da sich sowohl die Fraktion der Republikaner, als auch Senatoren aus den Reihen der US-Demokraten Widerstand gegen sie ausgesprochen hatten.

Tanden war Wirtschaftsberaterin Hillary Clintons

Die indischstämmige Tanden übte früher die Funktion einer Wirtschaftsberaterin der 2015 ins Rennen gegangene US-demokratischen Präsidentschaftkandidatin Hillary Clinton aus. Zuvor war sie im Beraterstab des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama aktiv.

Die Nominierung Tandens, die in der Vergangenheit immer wieder mit polemischen Äußerungen gegen Ex-Präsident Donald Trump aufgefallen war, war nicht nur bei den Republikanern auf massive Kritik gestoßen. Auch das Lager des linken US-Demokraten und Senators Bernie Sanders machte gegen sie Front.

Gegnerin der gesetzlichen Krankenversicherung

Die Wirtschaftsexpertin hatte sich in der Vergangenheit immer wieder gegen Vorschläge für eine gesetzliche Krankenversicherung für alle US-Bürger ausgesprochen. Eine gesetzliche Krankenversicherung war aber sowohl ein Leitprojekt von Ex-US-Präsident Obama, als auch Teil des Wahlprogramms von Biden in seiner Kampagne.

Derzeit leitet Tanden das linksgerichtete Institut “Center for American Progress” mit Sitz in Washington D.C., einen “Think Tank”, der den US-Demokraten nahesteht.

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