Die neue Co-Vorsitzende der Linken, Susanne Hennig-Wellsow, fordert ein Ende aller Bundeswehr-Kampfeinsätze (Bild: Bundeswehr-UN-Truppen im Südsudan), hat aber keine Ahnung, wo solche Einsätze überhaupt stattfinden. Wir helfen gerne!

Foto: UN Photo / Stuart Price
Bundeswehr-Rückzug gefordert, ohne zu wissen, wo: Linke Parteichefin blamiert sich bei Interview

Wenn selbst etablierte Medien wie Der Spiegel eine linke Politikerin für ahnungslos halten und auch noch darüber berichten, dann muss der Fall wirklich schwerwiegend sein. Ereignet hat sich Folgendes: Susanne Hennig-Wellsow, die als neue Co-Vorsitzende der Linkspartei fungiert, hat in einem Interview ihre Forderung bekräftigt, Bundeswehr-Kampfeinsätze zu beenden.

Politikerin kennt Bundeswehr-Einsätze nicht

Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, aber Hennig-Wellsow konnte konnte leider nicht sagen, welche Einsätze sie eigentlich meint. Der Journalist Tilo Jung teilte einen entsprechenden Ausschnitt seines Formats Jung & Naiv auf “Twitter”.

Darin meinte Hennig-Wellsow, die Bundeswehr müsse sich aus allen Kampfeinsätzen zurückziehen. Der Journalist fragte daraufhin: “Welche Kampfeinsätze würdest du denn jetzt beenden?” Eigentlich eine einfache und berechtigte Frage, aber die Politikerin reagiert daraufhin lediglich mit einem hörbaren Aufatmen und antwortete: “Da muss ich ehrlich sagen, die hab’ ich nicht alle einzeln im Blick.”

Keine Ahnung von irgendetwas

Jung fragte daraufhin noch einmal nach und wollte wissen, ob sie denn eine Ahnung hat, wie viele solche Einsätze die Bundeswehr zur Zeit durchführt. Hennig-Wellsows Antwort lautete: “Nee.” Auf die nächste Nachfrage, ob sie denn ein konkretes Beispiel nennen könne, erwidert sie: “Afghanistan ist ja schon beschlossen” und Jung hakte nach: “Dass der beendet wird?” Sie entgegnete: “Na ja, war ja ‘mal beschlossen” aber mittlerweile “offensichtlich wieder infrage gestellt”.

Viel Meinung, wenig Wissen – außer bei “Candy Cruch”

Dieser Fall zeigt eindeutig, dass linke Politiker zu allem eine Meinung, aber nur von sehr wenigen Dingen eine Ahnung haben. Aber “Candy Crush” (ein Puzzle-Computerspiel) spielen können sie, wie unzensuriert vor einiger Zeit feststellen konnte. Offensichtlich zählt bei den Linken die vermeintlich richtige Ideologie mehr als fachliche Kompetenz oder Arbeitseifer.

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