Armin Laschet, der Nachfolger von Angela Merkel als CDU-Vorsitzender, hat nun mit Korruptionsvorwürfen seinen Ärger.

Foto: Olaf Kosinsky / wikimedia.org (CC0 1.0)
Und der nächste Masken-Profiteur: CDU versinkt in Korruptionssumpf

Nach den Unions-Bundestagsabgeordneten Georg Nüßlein und Nikolas Löbel steht der nächste CDU-Politiker unter Verdacht der Vorteilsmitnahme in Corona-Zeiten.

Beziehungen des Sohnes genützt

Dieses Mal betrifft es den NRW-Landesobmann und neuen Vorsitzenden der CDU Armin Laschet. Sein Sohn Johannes, der dereinst bei der Mode-Firma Van Laack gearbeitet hat, soll seinem ehemaligen Arbeitgeber zu einem lukrativen Millionen-Auftrag verholfen haben. 1,25 Millionen Masken hatte die Landesregierung bestellt – ohne Ausschreibung. Das wurde zwar inzwischen rückgängig gemacht, aber es bleibt ein bitterer Nachgeschmack.

Glaubwürdigkeit einer Ehrenerklärung

Die Union geht daher in die Offensive: Bis gestern, Freitag, musste jeder Unions-Abgeordnete in einer Ehrenerklärung versichern, sich mit der Corona-Krise nicht persönlich bereichert zu haben. Es lässt tief blicken, wenn solche Ehrenerklärungen notwendig sind.

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